Private Krankenversicherung für Lehrer

Die private Krankenversicherung bietet umfangreiche Komfortleistungen bei ambulanten und stationären Behandlungen. Lehrer bezahlen für die PKV meist deutlich weniger als andere Berufsgruppen. Selbst im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung ist die PKV für Lehrer oft günstiger als der Schutz der Krankenkassen.

Am meisten sparen verbeamtete Lehrer: Hier beteiligt sich der Dienstherr mit bis zu 80 Prozent an den Behandlungskosten des Beamten und seiner Familie. Aber auch selbstständige und angestellte Lehrer haben in der PKV Vorteile im Vergleich zu anderen Berufsgruppen.

In diesem Artikel gehen wir auf die Besonderheiten der PKV für Lehrer ein. Wir zeigen auf, wo die Unterschiede zwischen PKV und GKV liegen. Dazu nehmen wir die gesetzlichen Bestimmungen für selbstständige, angestellte und verbeamtete Lehrer unter die Lupe.

Private Krankenversicherung für Lehrer

Inhalt dieser Seite

Das Wichtigste in Kürze

  • Für den Beitritt in die PKV ist für Lehrer das Arbeitsverhältnis entscheidend. Im Angestelltenverhältnis kommt es auf das Einkommen an, Beamte und Selbstständige hingegen haben freie Wahl zwischen PKV und GKV.
  • Verbeamtete Lehrer haben Anspruch auf Beihilfe zu den anfallenden Behandlungskosten. Auch die Angehörigen können in der Regel einen Anspruch auf Beihilfe geltend machen.
  • Angestellte Lehrer können bei Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze in die private Krankenversicherung wechseln. Angestellte mit weniger Einkommen müssen sich gesetzlich versichern lassen.
  • Lehrer können sich für weniger als 200 EUR im Monat privat versichern lassen. Entscheidend ist der Leistungsumfang, der Gesundheitszustand des Versicherten sowie der Selbstbehalt.

Allgemeines zur privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung (PKV) ist eines von zwei Versorgungssystemen der Krankenversicherung in Deutschland. Seit 2009 gilt die Versicherungspflicht [1] in einem der beiden Systeme. In den meisten Berufsgruppen entscheidet das Einkommen darüber, ob der Beitritt zur privaten Krankenversicherung möglich ist.

Die private Krankenversicherung ist bekannt für ihre Premium-Leistungen, insbesondere in den kostenintensiveren Tarifen. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen die Chefarztbehandlung im Krankenhaus sowie der umfangreiche Zahnersatz und die Erstattung von alternativen Heilmethoden.

Welche Besonderheiten gibt es in der privaten Krankenversicherung für Lehrer?

Verbeamtete Lehrer haben in der PKV denselben Status wie alle anderen Beamten: Der Dienstherr beteiligt sich zu einem Prozentsatz zwischen 50 und 80 Prozent an den Behandlungskosten. Von dieser Beihilfe profitiert nicht nur der Beamte selbst, sondern auch dessen Angehörigen, wie Ehefrau und Kinder.

Bei anderen Berufsgruppen, wie selbstständige oder angestellte Lehrer, ist das Einkommen sowie die bisherige Versicherung entscheidend.

Klassenraum eines Lehrers

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Warum ist die PKV für Lehrer besonders empfehlenswert?

Für verbeamtete Lehrer gibt es keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Durch den Anspruch auf Beihilfe entstehen dem Versicherungsnehmer somit relativ geringe Kosten im Vergleich zur Versicherung bei den gesetzlichen Krankenkassen.

Auch Lehreranwärter erhalten Beihilfe zur privaten Krankenversicherung und kommen in den Genuss günstiger Tarife. Selbstständige bzw. freiberuflich tätige Lehrer erhalten zwar keine Beihilfe, profitieren aber dennoch von günstigen Beiträgen.

Neben den Kosten spricht natürlich auch der Leistungsumfang für eine Absicherung in der privaten Krankenversicherung.

Im Vergleich zu den Krankenkassen erhalten Privatpatienten einen deutlich größeren Umfang an Leistungen, sowohl was die Behandlung, als auch die Erstattung von Hilfsmitteln und Medikamenten betrifft.

Selbstständige Lehrer in der privaten Krankenversicherung

Mittlerweile gibt es immer mehr selbstständige und freiberuflich tätige Lehrer. Grundsätzlich haben diese denselben Status in der Krankenversicherung wie andere Selbstständige.

Das bedeutet, dass sich hierdurch auch ein Wahlrecht zwischen den beiden Versicherungslösungen ergibt: Selbstständige können sich freiwillig gesetzlich versichern lassen oder der privaten Krankenversicherung beitreten.

Im Vergleich zu ihren verbeamteten Kollegen sind die Vorteile für selbstständige Lehrer in der PKV überschaubar, denn sie müssen die Beiträge selbst bezahlen und erhalten weder Beihilfe noch Zuschüsse.

Der entscheidende Vorteil dürfte sein, dass sie Prämien steuerlich geltend machen können und deutlich mehr Leistungen erhalten als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Doch auch die gesetzliche Krankenversicherung ist für selbstständige Lehrer oft keine sinnvolle Alternative, insbesondere für junge Lehrer ohne Familie. Bei Lehrern mittleren Alters mit großer Familie dürfte sich die GKV mit ihrer Familienversicherung bezahlt machen.

Verbeamtete Lehrer in der privaten Krankenversicherung

Lehrer mit Beamtenstatus haben die Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. In den meisten Fällen dürften die Gesamtkosten in der privaten Krankenversicherung deutlich niedriger ausfallen.

Im Gegensatz dazu lohnt sich die gesetzliche Krankenversicherung nur selten, da Lehrer mit Beamtenstatus in den meisten Bundesländern keinen Zuschuss erhalten, auch wenn bspw. in Baden-Württemberg Erleichterungen dazu eingeführt wurden. Im verlinkten Beitrag berichtet der SWR [2] über diese Änderungen.

Durch die Beihilfe reduzieren sich die Kosten für Lehrer mit Beamtenstatus erheblich. Der Dienstherr kommt in dieser Konstellation für 50 bis 80 Prozent der Behandlungskosten auf. Diese Regelung gilt nicht nur für den Versicherungsnehmer selbst, sondern auch für dessen Angehörigen.

Dadurch, dass die private Krankenversicherung damit nur eine kleine Lücke schließen muss, profitieren Beamte von günstigen Restkostenversicherungen und von Beihilfeergänzungstarifen.

Somit ist die private Krankenversicherung für Beamte auch für Lehrkräfte oft günstiger als die Krankenkasse.

Angestellte Lehrer in der privaten Krankenversicherung

Für angestellte Lehrer gelten dieselben Regelungen wie für andere Berufsgruppen im Angestelltenverhältnis. Wer über der Jahresarbeitsentgeltgrenze von derzeit 66.600 EUR verdient, kann sich für den Beitritt in die PKV entscheiden.

Für alle anderen gilt die Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Vorteil hier: Im Gegensatz zur PKV können Lehrer unter bestimmten Bedingungen ihre Familien kostenlos mitversichern.

Dennoch ist der Schritt in die PKV für Lehrer in vielen Fällen sinnvoll. Zwar muss jedes Familienmitglied einzeln versichert werden, dafür erhalten Versicherte eine Vielzahl an Komfortleistungen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht vorgesehen sind.

Lehramtsanwärter in der privaten Krankenversicherung

Lehramtsanwärter im Referendariat erhalten Beihilfe, die in vielen Fällen allerdings an das Alter des Anwärters geknüpft ist. Trotzdem dürfte die private Krankenversicherung auch für Lehramtsanwärter deutlich interessanter sein als der gesetzliche Schutz.

Im Gegensatz zur PKV beteiligt sich der Arbeitgeber nicht an den Kosten für die gesetzliche Krankenkasse. Somit ist die gesetzliche Krankenversicherung für Referendare meist nur in Ausnahmefällen die passende Versicherungslösung.

Lehreranwärter profitieren von besonders günstigen Konditionen in der PKV, da in den Beiträgen keine Altersrückstellungen kalkuliert werden. Dadurch ist die private Krankenversicherung für Referendare oft günstiger als für Menschen in anderen Branchen.

Warum ist die PKV für Lehrer oft günstiger als die GKV?

Die meisten Bundesländer beteiligen sich nicht an den Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung, sondern bieten Beihilfe nur bei einem privaten Versicherungsschutz. Das übrige Kostenrisiko können Lehrer zu günstigen Tarifen in der PKV mithilfe der Restkostenversicherung abfedern.

Wie viel kostet eine private Krankenversicherung für Lehrer?

Die Kosten für eine private Krankenversicherung sind natürlich stark abhängig von dem Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers sowie dem Alter. Einen soliden Versicherungsschutz erhalten Lehrer für weniger als 200 EUR im Monat, was in den meisten Fällen günstiger sein dürfte als die GKV.

Das folgende Beispiel (Lehrer, verbeamtet, beihilfeberechtigt, 50.000 EUR Brutto) zeigt deutlich auf, dass die PKV oft nicht nur mehr Leistungen bietet, sondern meistens auch günstiger ist als eine GKV.

LeistungPKVGKV
Stationäre Behandlungfreie ArztwahlStationsarzt
Stationäre LeistungEin- oder ZweibettzimmerMehrbettzimmer
ArztWahlarzt, PrivatarztHausarzt
BeitragsrückerstattungJANEIN
Beiträge pro Monat225 EUR686 EUR
PKV und GKV im Preis-Leistungs-Vergleich für Lehrer

Die Gesamtkosten für die private Krankenversicherung sind natürlich abhängig vom Leistungsumfang der PKV. Der entscheidende Leistungsunterschied zur gesetzlichen Krankenkasse ist hauptsächlich in den Premium-Tarifen der Krankenversicherer zu finden.

Mehr zu den Leistungen sowie dem Ablauf von Leistung und Erstattung der privaten Krankenversicherung findet sich unter diesem Link [3].

Welche Faktoren wirken sich in der PKV für Lehrer auf die Beiträge aus?

Entscheidend für die Beitragshöhe sind dieselben Faktoren wie bei anderen Berufsgruppen auch: der Leistungsumfang, das Alter und die Vorerkrankungen des Antragstellers sowie die Höhe des Selbstbehalts. Je umfangreicher der Tarif, je älter der Versicherungsnehmer und je geringer der Selbstbehalt, desto höher die Beiträge.

Lehrer fragt sich, welche Faktoren den Beitrag der PKV bestimmen.

Leistungsumfang und Tarif in der PKV für Lehrer

Die Leistungen der PKV sind entscheidend, wenn es um den passenden Versicherungsschutz geht. Obwohl die meisten Versicherungen günstiger sind als bei anderen Berufsgruppen, gibt es innerhalb der Tarifgruppen teilweise deutliche Preisunterschiede.

Komfort-Tarife bieten die umfangreichsten Leistungsbausteine, angefangen von der Chefarztbehandlung im Krankenhaus bis zu weitreichender Erstattung von Hilfsmitteln wie Brillen und Kontaktlinsen.

Dem gegenüber stehen die Basis- oder Standard-Tarife der privaten Krankenversicherung, die mit dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse vergleichbar sind.

Alter und Vorerkrankungen in der privaten Krankenversicherung für Lehrer

Beamte und Beamtinnen profitieren von Erleichterungen, wenn es um den Zutritt zur privaten Krankenversicherung geht. Dennoch ist die Anzahl der Vorerkrankungen sowie das Alter nicht unwichtig, insbesondere bei Vorliegen chronischer Erkrankungen.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Im Gegensatz zum Solidarprinzip der Krankenversicherung orientiert sich die PKV nicht am Einkommen. Wichtiger ist die Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Versicherte in der nahen und fernen Zukunft hohe Behandlungskosten verursacht.

Je mehr Vorerkrankungen und je älter der Versicherungsnehmer, desto höher fallen die Zahlungen in der privaten Krankenversicherung aus. Entscheidend für die Vorerkrankungen ist der Zeitraum von 5 bis 10 Jahren vor Antragstellung.

Selbstbehalt in der PKV für Lehrer

Auch mit dem Selbstbehalt können Lehrerinnen und Lehrer die Kosten für die Versorgung maßgeblich beeinflussen. Der Selbstbehalt definiert den Geldbetrag, den Versicherungsnehmer für Leistungen der PKV pro Jahr selbst bezahlen müssen, bevor die Versicherung greift.

Wenn eine Lehrerin bspw. einen Selbstbehalt von 500 EUR vereinbart und sie nimmt in einem Jahr Leistungen in Höhe von 450 EUR in Anspruch, muss sie diese Leistungen selbst bezahlen. Erst ab Überschreiten der Selbstbeteiligung können Lehrer die Kosten bei der privaten Krankenversicherung geltend machen.

Auch wenn es in jungen Jahren verlockend erscheinen mag: Bei der Auswahl des Selbstbehalts sollten Versicherungsnehmer nicht allzu großzügig sein. Gerade für ältere Versicherte kann mit der privaten Krankenversicherung im Alter ein hoher Selbstbehalt schnell zur Belastung werden, insbesondere bei häufigen Behandlungen.

Wie finden Lehrer den passenden Tarif für die PKV?

Die private Krankenversicherung für Lehrer lässt sich am leichtesten über einen Vergleich finden. Bei einem Tarifvergleich können Lehrer alle relevanten Faktoren gegenüberstellen, um so die beste Versicherungslösung zu finden – egal ob Beamte, selbstständige oder angestellte Lehrer.

Was müssen Lehrer sonst noch über die private Krankenversicherung wissen?

Stabile Anbieter statt Lockangebote

Eine private Krankenversicherung für unter 100 EUR im Monat. Was sich zu gut anhört, um wahr zu sein, ist es oft auch. Hierbei handelt es sich in der Regel um unseriöse Lockangebote, in der Rückstellungen nicht ausreichend einkalkuliert sind.

Bei der Wahl der Versicherung sollten Lehrerinnen und Lehrer nach finanzstarken Anbietern Ausschau halten. Bei solide geführten Unternehmen, die schon lange auf dem Markt sind, ist die Wahrscheinlichkeit von enormen Beitragssteigerungen geringer als bei Unternehmen, die wirtschaftlich weniger gut dastehen.

Leistungen auswählen, die wirklich passen

Was sich einfach und nach gesundem Menschenverstand anhört, ist in der Praxis nicht immer ganz einfach. Wähle ich alle Leistungen, obwohl ich wahrscheinlich nicht alle in Anspruch nehmen werde? Oder ärgere ich mich möglicherweise bei einem zu günstigen Tarif später darüber, dass ich zu viel zuzahlen muss?

Auch Lehrer sollten mit ihrer privaten Krankenversicherung langfristig planen. Das liegt primär daran, dass eine Tarifverbesserung in der Regel mit einer erneuten Gesundheitsprüfung verbunden ist. Für junge Lehrer hat das meist keine Auswirkungen, wer jedoch später wechselt, muss mit Erhöhungen rechnen.

Dieser Beitrag [4] der Stiftung Warentest zeigt auf, wie Versicherungsnehmer wechseln und dabei Kosten einsparen können.

Die Zukunft im Hinterkopf zu behalten gilt vor allem während des Referendariats. Für viele Beamtenanwärter gibt es verlockend günstige Tarife, die jedoch beim Wechsel in den Beamtenstatus deutlich teurer werden können.

Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten

Niemand möchte unnötig viel für seine Krankenversicherung bezahlen – auch Lehrer nicht. Dennoch lohnt es sich, den einen oder anderen Risikozuschlag in Kauf zunehmen, wenn es heißt, später nicht auf wichtige Leistungen verzichten zu müssen.

Aus diesem Grund sollten alle Gesundheitsfragen bei der Antragstellung zur privaten Krankenversicherung wahrheitsgemäß beantwortet werden. Lehrerinnen und Lehrer sollten ihre Vorerkrankungen lückenlos angeben, damit sie den Versicherungsschutz nicht riskieren.

Sofern der Antragsteller bei den Gesundheitsfragen eine Erkrankung verschweigt, kann es später zu einer Leistungskürzung kommen. In besonders schwerwiegenden Fällen kann der Vertrag rückabgewickelt und der Versicherungsnehmer zur Rückzahlung aller Leistungen verpflichtet werden.

Gute Beihilfeergänzungstarife nutzen

In der PKV für Lehrer sind – je nach Bundesland – unterschiedliche Beihilferegelungen [5] vorgesehen. Für Lehrer, die Beihilfe bekommen, muss die übrige Leistungslücke durch Beihilfeergänzungstarife der Krankenversicherer gefüllt werden.

Bei der Frage, welcher Tarif die richtige Wahl ist, kommt es auch auf den Umfang der Beihilfe an. Denn hier steckt der Teufel im Detail: 50 Prozent Beihilfe heißt nicht, dass für jede Behandlung 50 Prozent der Kosten erstattet werden. Je nach Bundesland oder Vorschrift werden auch einzelne Leistungen für Beamte gekürzt.

Ein guter Beihilfeergänzungstarif schließt diese Leistungslücken. Glücklicherweise sind diese Tarife meist deutlich günstiger als eine private Krankenvollversicherung, da sie weniger leisten müssen.

Aktuellen und zukünftigen Bedarf ermitteln

Aufgrund der Tatsache, dass auch Lehrer in der privaten Krankenversicherung Rückstellungen bilden, ist die private Krankenversicherung auch immer eine langfristige Entscheidung. Schließlich verlieren Versicherungsnehmer diese Rückstellungen in der Regel bei einem Wechsel des Versicherers.

Lehrerfamilie auf der Couch.

Rückstellungen haben im Alter eine hohe Bedeutung. Denn mit Rückstellungen können Versicherungsnehmer die relativ hohen Zahlungen im Rentenalter abfedern. Steigende Beiträge sprechen daher für manche gegen den Abschluss einer privaten Krankenversicherung.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenkasse sind die Kosten in der PKV für ältere Menschen relativ hoch. Das bedeutet, der Kostenvorteil, der in jungen Jahren anfällt, geht im Laufe des Lebens schrittweise verloren.

Der Vorteil für Lehrer: Die steigenden Kosten wirken sich hier nicht so stark aus wie in anderen Berufsgruppen, wie z. B. in der privaten Krankenversicherung für Selbstständige.

Ferner gibt es verschiedene Maßnahmen, wie die steigenden Beiträge abgefedert werden können. Dazu zählen eine Anwartschaftsversicherung, Altersrückstellungen sowie – für Angestellte – Zuschüsse der Rentenversicherung.

Fazit

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass für Lehrer mit Beamtenstatus die Kosten für die private Krankenversicherung im Gegensatz zur GKV deutlich günstiger ausfallen. Durch die Beihilfe in Höhe von bis zu 80 Prozent beteiligt sich der Staat an den Behandlungskosten für Beamte und deren Angehörige.

Für angestellte Lehrer gilt dasselbe wie für die meisten anderen Berufsgruppen im Angestelltenverhältnis: Sofern der Lehrer mit seinem Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt (66.600 EUR im Jahr 2023), besteht Wahlrecht zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung.

Selbstständige Lehrer haben unabhängig von ihrem Einkommen ein Wahlrecht zwischen der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung. Dafür ist der Wechsel für Selbstständige zurück in die gesetzliche Krankenversicherung kompliziert und überwiegend nur über eine Festanstellung möglich.

Entscheidend für die Höhe der Beiträge in der PKV ist das Alter, der Gesundheitszustand des Versicherten, die Höhe des Selbstbehalts sowie der Leistungsumfang.

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