Öffentliche Krankenhäuser in China entsprechen in Ausstattung, Abläufen und Hygieneprotokollen oft nicht dem, was Europäer aus ihrer Heimat kennen. Das bedeutet nicht grundsätzlich schlechte Behandlung — aber es bedeutet, dass westliche Patienten mit deutlich anderen Bedingungen konfrontiert werden: überfüllte Wartebereiche, abweichende Sterilisationsstandards bei Routineeingriffen und eine Dokumentation, die ausschließlich auf Chinesisch geführt wird.
Einige größere Kliniken bieten sogenannte VIP- oder internationale Abteilungen an, die bessere Ausstattung und rudimentäre Englischkenntnisse bieten — zu entsprechend höheren Kosten. Eine internationale Krankenversicherung, die Direktabrechnung mit solchen Abteilungen ermöglicht, ist hier ein entscheidender Vorteil.