Beim Moratoriumsprinzip verzichtet der Versicherer auf detaillierte Gesundheitsfragen. Im Gegenzug gilt: Alles, wofür Sie in einem definierten Zeitraum vor Vertragsschluss — meist zwei Jahre — behandelt wurden, ist zunächst ausgeschlossen.
Erst wenn Sie nach Vertragsbeginn über einen bestimmten Zeitraum — ebenfalls meist zwei Jahre — symptomfrei waren und keine Behandlung benötigt haben, werden diese Erkrankungen nachträglich in den Versicherungsschutz aufgenommen.
Für Senioren mit gut eingestellten, stabilen Erkrankungen kann das eine praktikable Option sein. Wer jedoch weiß, dass er zeitnah Behandlungen für eine bestehende Erkrankung benötigt, ist mit FMU und klarer Klärung besser bedient.
- Kein Gesundheitsfragebogen beim Abschluss
- Vorerkrankungen bis zu zwei Jahre ausgeschlossen
- Nachträglicher Einschluss bei Symptomfreiheit möglich
- Geeignet für stabile, gut eingestellte chronische Leiden