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Paris genießen – lückenlos versichert

PUMa, Sécurité Sociale, Carte Vitale, Mutuelle: Das französische Gesundheitssystem ist gut – hat aber Lücken, die für Expats und Auswanderer gefährlich werden können. Wir zeigen Ihnen, wann eine internationale private Krankenversicherung die einzig sinnvolle Antwort ist – auch bei Vorerkrankungen.

  • 3 Monate PUMa-Wartefrist
  • 70 % Erstattung Arztkosten
  • 12 Anbieter IPMI im Vergleich
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • PUMa schützt – aber nicht sofort. Wer nach Paris zieht, muss mindestens drei Monate warten, bevor ein Anspruch entsteht. In dieser Zeit besteht eine echte Versorgungslücke.
  • Die Sécurité Sociale erstattet nur einen Teil. Rund 70 % bei Arztbesuchen, ca. 80 % bei Krankenhausaufenthalten – Zahn, Optik und Spezialisten fallen oft durch das Raster.
  • Die Mutuelle reicht für Expats oft nicht. Sie gilt nur in Frankreich, setzt eine bestehende Sécurité-Sociale-Mitgliedschaft voraus und deckt keine internationalen Behandlungen ab.
  • Vorerkrankungen sind kein Ausschlussgrund. Über eine anonyme Risikovoranfrage lässt sich prüfen, welche IPMI-Anbieter Sie zu welchen Konditionen aufnehmen – ohne Ablehnungsrisiko in der Akte.
  • Für viele Expats ist eine IPMI keine Option, sondern Pflicht. Selbstständige, Rentner, digitale Nomaden und Personen mit Vorerkrankungen haben oft keinen regulären Weg in das staatliche System.
Mit KI zusammenfassen
DAS FRANZÖSISCHE SYSTEM

PUMa, Sécurité Sociale & Carte Vitale – was steckt dahinter?

Vier Begriffe, die zusammen klingen wie ein bürokratisches Puzzle – hier aufgelöst.

PUMa: Universeller Schutz mit Haken

Klingt nach Rundum-Schutz – gilt aber erst nach drei Monaten Aufenthalt.

PUMa steht für Protection Universelle Maladie und garantiert grundsätzlich allen Personen mit Wohnsitz oder Arbeit in Frankreich Zugang zur staatlichen Krankenversicherung. Doch 'universell' bedeutet nicht 'sofort'.

Wer frisch aus Deutschland nach Paris zieht, muss zunächst mindestens drei Monate legal in Frankreich ansässig sein, bevor ein PUMa-Anspruch entsteht. Zusätzlich gilt die Voraussetzung, sich mindestens sechs Monate pro Jahr im Land aufzuhalten.

Die Bearbeitung durch die zuständige Caisse Primaire d'Assurance Maladie (CPAM) dauert in Paris oft deutlich länger als in ländlichen Regionen. Wer als Selbstständiger, Rentner oder digitaler Nomade einreist und nicht sofort eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt, riskiert monatelang in einer bürokratischen Grauzone zu hängen.

  • Mindestaufenthalt: 3 Monate vor PUMa-Anspruch
  • Pflichtaufenthalt: mindestens 6 Monate pro Jahr in Frankreich
  • Bearbeitungszeit in Paris: häufig mehrere Monate
  • Selbstständige, Rentner und Nomaden besonders gefährdet

Sécurité Sociale: Solide Basis, spürbare Lücken

70 % Erstattung klingt gut – was mit dem Rest passiert, ist entscheidend.

Die Assurance Maladie als Teil der Sécurité Sociale erstattet in der Regel rund 70 % der Arztkosten und etwa 80 % der Krankenhausrechnungen. Was bleibt, ist der sogenannte ticket modérateur – ein Eigenanteil, den Sie immer selbst tragen.

Bei einem einfachen Hausarztbesuch sind das wenige Euro. Bei komplexen Behandlungen, Zahnarztarbeiten oder Spezialisten mit Sektorzuschlägen summieren sich diese Eigenanteile schnell zu beträchtlichen Summen. Ärzte der Klasse 2 (secteur 2) oder Klasse 3 (optam) können Honorare weit über dem Kassensatz verlangen.

  • Zahnbehandlungen: staatliche Erstattung deckt oft nur einen Bruchteil
  • Optik: Brillen und Kontaktlinsen werden minimal bezuschusst
  • Psychotherapie: kaum Erstattung außerhalb des staatlichen Systems
  • Spezialisten: Aufpreise bei secteur 2 / optam bleiben am Patienten hängen

Carte Vitale: Ihr Schlüssel zur Versorgung

Ohne diese Karte wird die Arztabrechnung zur Geduldsprobe.

Die Carte Vitale ist die elektronische Krankenversicherungskarte Frankreichs. Mit ihr läuft die Erstattung direkt und automatisch über die CPAM. Ohne sie zahlen Sie häufig zunächst aus eigener Tasche und warten auf Rückerstattung.

Beantragen können Sie die Carte Vitale, sobald Sie bei der CPAM registriert sind. Dafür benötigen Sie Nachweis des Wohnsitzes in Frankreich, beglaubigte Geburtsurkunde auf Französisch, Reisepass sowie je nach Situation Arbeitsvertrag oder Nachweis über ausreichende Eigenmittel. Die Bearbeitungszeit beträgt häufig mehrere Monate.

Bis die Karte eintrifft, erhalten Sie eine vorläufige Attestation de droits. Für die gesamte Übergangszeit – und für alle ohne PUMa-Anspruch – ist eine private Absicherung nicht Luxus, sondern Notwendigkeit.

Mutuelle: Nicht genug für Expats mit internationaler Lebensrealität
Die Mutuelle schließt die Lücken der Sécurité Sociale – aber nur in Frankreich. Sie setzt außerdem voraus, dass Sie bereits im staatlichen System registriert sind. Wer in der PUMa-Wartephase steckt, kann keine reguläre Mutuelle abschließen. Für Expats, die regelmäßig reisen, mehrere Lebensmittelpunkte haben oder Vorerkrankungen mitbringen, ist die Mutuelle allein schlicht nicht ausreichend. Kosten: 50 bis über 200 Euro monatlich – für einen Schutz, der am Stadtrand von Paris endet.
FÜR WEN EINE IPMI SINNVOLL IST

Wer in Paris eine internationale Krankenversicherung wirklich braucht

Selbstständige und Freelancer
Kein Arbeitgeber, der eine Mutuelle vermittelt, kein sofortiger Zugang zu PUMa: Selbstständige stehen in Paris in den ersten Monaten ohne Basisschutz da. Eine IPMI tritt sofort in Kraft und schließt diese Lücke zuverlässig.
Rentner und ältere Expats
Ohne aktive Erwerbstätigkeit erfüllen Rentner die PUMa-Voraussetzungen oft nicht oder nur eingeschränkt. Eine IPMI bietet weltweiten Schutz – auch für Besuche in Deutschland oder Reisen.
Digitale Nomaden und Vielreisende
Wer drei Monate in Paris, dann in Lissabon und dann woanders ist, passt nicht ins französische System. Eine IPMI mit weltweiter Abdeckung ist die einzig praktikable Lösung für diese Lebensform.
Personen mit Vorerkrankungen
Chronische Erkrankungen, überstandene Krebstherapien, Diabetes oder Bluthochdruck: Wer weiß, wie er den Antrag angehen muss, kann sich trotzdem gut absichern – über FMU, Moratorium oder anonyme Risikovoranfrage.
SYSTEM-VERGLEICH

Mutuelle vs. IPMI: Was leistet was für Expats in Paris?

Beide Optionen haben ihre Berechtigung – aber für internationale Lebensrealitäten gibt es klare Unterschiede.

Mutuelle

Ergänzung zur Sécurité Sociale
  • Geografische AbdeckungGilt ausschließlich in Frankreich
  • VoraussetzungenSetzt aktive Sécurité-Sociale-Mitgliedschaft voraus
  • WartezeitenWartezeiten möglich, besonders für bestimmte Leistungen
  • VorerkrankungenEinschränkungen bei Vorerkrankungen je nach Anbieter
  • Kostentransparenz50–200 € monatlich, Preis-Leistung schwer vergleichbar
  • ServiceÜberwiegend französischsprachiger Service

IPMI

Internationale Private Krankenversicherung
  • Geografische AbdeckungWeltweite Abdeckung – auch außerhalb Frankreichs
  • VoraussetzungenKeine vorherige Sécurité-Sociale-Mitgliedschaft nötig
  • WartezeitenOft sofortiger Schutz ohne Verwaltungsanlauf
  • VorerkrankungenIndividuelles Underwriting – FMU oder Moratorium möglich
  • KostentransparenzPrämien je nach Alter und Leistungsumfang variabel
  • ServiceEnglischsprachiger Service, direkte Krankenhausabrechnung
VORERKRANKUNGEN & IPMI

Kein Versicherungsaus – Ihr Weg zur Absicherung trotz Vorerkrankung

FMU, Moratorium und anonyme Risikovoranfrage: Was bedeutet das konkret für Expats in Paris?

Full Medical Underwriting (FMU): Transparenz statt Raten

Vollständige Offenlegung – und im Gegenzug klare Konditionen vor Vertragsabschluss.

Beim Full Medical Underwriting werden alle relevanten Vorerkrankungen im Antrag vollständig offengelegt und individuell durch den Versicherer bewertet. Das Ergebnis: Der Versicherer teilt Ihnen mit, ob und zu welchen Konditionen er die Erkrankung einschließt, ausschließt oder mit einer Prämienerhöhung versichert.

Das klingt zunächst streng – ist aber tatsächlich transparent und fair. Sie wissen genau, woran Sie sind, bevor Sie unterschreiben. FMU ist besonders dann sinnvoll, wenn Sie eine abgeschlossene Behandlung hinter sich haben und wissen, dass der Zustand stabil ist.

Moratoriumsprinzip: Wartezeit statt Ablehnung

Vorerkrankungen werden zeitlich ausgeschlossen – und nach Ablauf automatisch einbezogen.

Beim Moratorium werden Vorerkrankungen für einen definierten Zeitraum – häufig zwei bis fünf Jahre – vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Treten in dieser Zeit keine Beschwerden im Zusammenhang mit der Vorerkrankung auf, wird sie danach automatisch in den Schutz einbezogen.

Für bestimmte Erkrankungen, die seit Jahren keine aktiven Symptome gezeigt haben, kann das Moratoriumsprinzip eine attraktive Option sein – weil kein Fragebogen ausgefüllt werden muss und keine Ablehnung riskiert wird.

Anonyme Risikovoranfrage: Prüfen ohne Risiko

Erfahren Sie vorab, welche Anbieter Sie aufnehmen – ohne Namen, ohne Ablehnungsrisiko.

Das ist der entscheidende Vorteil: Noch bevor Sie einen formalen Antrag stellen und damit Ihren Namen und Ihre Gesundheitsdaten bei einem Versicherer hinterlassen, prüft Insurancy anonym, wie verschiedene Anbieter mit Ihrer spezifischen Situation umgehen würden.

Warum ist das so wichtig? Eine offizielle Ablehnung durch einen Versicherer kann künftige Anträge bei anderen Anbietern erschweren. Die Ablehnung wird gespeichert und kann die Versicherbarkeit dauerhaft beeinträchtigen. Wer die anonyme Voranfrage nutzt, schützt sich vor diesem Risiko – und entscheidet mit vollständiger Information.

ANBIETER IM ÜBERBLICK

Internationale Krankenversicherung Paris: 12 Anbieter im Vergleich

Der IPMI-Markt ist vielfältiger als Top-3-Listen vermuten lassen. Hier die relevanten Anbieter für Expats in Paris – mit ihren jeweiligen Stärken.

Cigna Global
Modulare Tarife, weltweite Abdeckung und starker englischsprachiger Service für Expats.
ZielgruppeExpats mit internationalem Lebensstil
ab/Monatauf Anfrage
Details →
April International
Auf Expats in Frankreich spezialisiert – mit Expertise für das französische System.
ZielgruppeExpats in Frankreich, Paris-Fokus
ab/Monatauf Anfrage
Details →
Foyer Global Health
Kompetitive Tarife mit solider Grunddeckung für preisbewusste Expats.
ZielgruppePreisbewusste Expats ohne Leistungsabstriche
ab/Monatauf Anfrage
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
BDAE
Spezialist für Deutsche im Ausland — attraktive Tarife, gute Beratungsqualität.
ZielgruppeDeutsche Auswanderer, Rentner im Ausland, wohnsitzlose Versicherte
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter, hohe stationäre Deckungssummen.
ZielgruppeFamilien, Langzeit-Auslandsaufenthalte
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Cigna, Connexion-Emploi, Uniplaces: Was die Alternativen leisten
Cigna Global ist einer der bekanntesten IPMI-Direktanbieter für Expats in Frankreich. Die globalen Tarife sind flexibel – aber Cigna berät ausschließlich zu seinen eigenen Produkten, kein Marktvergleich. Portale wie Connexion-Emploi erklären das französische System sehr detailliert (Carte Vitale, CPAM, secteur 2) und sind für Grenzgänger und Arbeitnehmer wertvoll – bieten aber keine Produktempfehlung für IPMI und gehen nicht auf Vorerkrankungen ein. Plattformen wie Uniplaces richten sich primär an Studenten und geben oberflächliche Expat-Tipps, ohne konkrete Anbietervergleiche oder Lösungen für komplexe Fälle. Insurancy vergleicht anbieterübergreifend – mit 12 IPMI-Anbietern und Fokus auf individuelle Absicherung.
SCHRITT FÜR SCHRITT

Ihre internationale Krankenversicherung für Paris in 5 Schritten

Von der Bedarfsklärung bis zur fertigen Police – strukturiert und ohne bürokratischen Umweg.

  1. 1
    Bedarfsanalyseca. 30 Minuten

    Wie lange bleiben Sie in Paris? Reisen Sie regelmäßig? Soll Familie mitversichert werden? Gibt es Vorerkrankungen? Diese Fragen bestimmen, welche Tarife überhaupt in Frage kommen – und welcher Antragsweg der richtige ist.

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage (bei Vorerkrankungen)1-3 Werktage

    Noch vor jedem formalen Antrag prüft Insurancy anonym, welche Anbieter Sie zu welchen Konditionen aufnehmen würden. Kein Name, kein Risiko, keine Ablehnung in der Versicherungsakte.

  3. 3
    Marktbreiter Tarifvergleich1-2 Werktage

    Auf Basis der Bedarfsanalyse und der Voranfrage-Ergebnisse werden passende Tarife aus dem Portfolio von über 200 Anbietern herausgefiltert und transparent verglichen – Prämien, Selbstbehalte, Leistungsausschlüsse und Zeichnungspolitiken.

  4. 4
    Persönliche Antragsbegleitungje nach Komplexität

    Insurancy begleitet Sie durch den gesamten Antragsprozess: von der korrekten Formulierung der Gesundheitsangaben bis zur Kommunikation mit dem Versicherer bei Rückfragen. Kein Formular alleine ausfüllen.

  5. 5
    Policierung und Einführungwenige Tage

    Nach Annahme durch den Versicherer erhalten Sie Ihre Police und werden in die Nutzung eingeführt: Direktabrechnung, Notfall-Hotline, Leistungsfall-Prozess – alles erklärt, bevor Sie es brauchen.

HÄUFIGE FRAGEN

Internationale Krankenversicherung in Paris: Ihre Fragen beantwortet

Kann ich in Paris sofort eine Carte Vitale beantragen?
Nein – die Carte Vitale können Sie erst beantragen, wenn Sie bei der CPAM registriert sind. Dafür ist mindestens ein dreimonatiger legaler Aufenthalt in Frankreich Voraussetzung. Die Bearbeitungszeit in Paris beträgt häufig mehrere Monate. Bis dahin erhalten Sie eine vorläufige Attestation de droits, mit der Sie Leistungen in Anspruch nehmen können – allerdings mit mehr bürokratischem Aufwand.
Was kostet eine Mutuelle in Paris und lohnt sie sich für Expats?
Eine Mutuelle kostet in Paris je nach Alter, Leistungsumfang und Anbieter zwischen 50 und über 200 Euro monatlich. Für angestellte Franzosen, die bereits in der Sécurité Sociale registriert sind, ist sie sinnvoll. Für Expats in der PUMa-Anfangsphase, Vielreisende oder Personen mit Vorerkrankungen ist sie oft nicht ausreichend – sie gilt ausschließlich in Frankreich und setzt eine bestehende staatliche Versicherung voraus.
Ich habe eine Vorerkrankung – werde ich für eine internationale Krankenversicherung in Paris automatisch abgelehnt?
Nein. Über eine anonyme Risikovoranfrage lässt sich vorab prüfen, welche IPMI-Anbieter Sie zu welchen Konditionen aufnehmen würden – ohne Namen, ohne Risiko einer offiziellen Ablehnung. Manche Anbieter arbeiten mit Full Medical Underwriting (individuelle Bewertung), andere mit dem Moratoriumsprinzip (Zeitlicher Ausschluss, danach automatische Aufnahme). In vielen Fällen ist eine vollwertige Absicherung möglich.
Was ist der Unterschied zwischen einer IPMI und der Mutuelle in Frankreich?
Die Mutuelle ist eine französische Zusatzversicherung, die die Lücken der Sécurité Sociale schließt – ausschließlich in Frankreich. Eine IPMI ist eine internationale private Krankenversicherung mit weltweiter Abdeckung, freier Arztwahl und eigenem Leistungssystem. Eine IPMI setzt keine bestehende Sécurité-Sociale-Mitgliedschaft voraus und eignet sich besonders für Expats, die noch nicht im französischen System registriert sind.
Wie unterscheidet sich Cigna von anderen IPMI-Anbietern für Paris?
Cigna Global gehört zu den bekanntesten internationalen Anbietern mit modularen, flexiblen Tarifen und starkem englischsprachigem Service. Cigna berät jedoch ausschließlich zu seinen eigenen Produkten – ein anbieterübergreifender Vergleich findet nicht statt. Insurancy vergleicht Cigna zusammen mit elf weiteren IPMI-Anbietern und empfiehlt den Tarif, der zu Ihrer spezifischen Situation passt – nicht den des jeweiligen Anbieters.
Was erklären Portale wie Connexion-Emploi oder Uniplaces zu Krankenversicherung in Frankreich – und was fehlt dort?
Connexion-Emploi bietet sehr detaillierte Informationen zum französischen System (Régime Général, CPAM, Erstattungssätze) und ist besonders für Grenzgänger und Arbeitnehmer wertvoll. Uniplaces richtet sich primär an Studenten und erklärt PUMa und Carte Vitale auf Überblicks-Niveau. Beide Portale geben jedoch keine konkreten Produktempfehlungen für IPMI und bieten keine Lösung für komplexe Fälle wie Vorerkrankungen oder nicht-angestellte Expats.
Wie lange dauert es, eine IPMI für Paris abzuschließen?
Der gesamte Prozess – von der ersten Beratung bis zur fertigen Police – kann je nach Komplexität innerhalb weniger Tage abgeschlossen sein. Bei Vorerkrankungen verlängert sich die Zeitspanne um die Dauer der anonymen Risikovoranfrage (in der Regel ein bis drei Werktage). Für Expats unter Zeitdruck ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber dem Anlauf in das staatliche System.
Wer trägt die Beratungskosten bei Insurancy?
Die Beratung durch Insurancy ist für Sie als Kunden unverbindlich und ohne direkte Kosten. Insurancy ist Versicherungsmakler nach §34d GewO und erhält bei Abschluss eine Provision vom Versicherer – wie es im deutschen Maklermodell üblich ist. Sie profitieren von einem marktbreiten Vergleich und persönlicher Antragsbegleitung, ohne selbst ein Honorar zu zahlen.
FAZIT

Mit Insurancy lückenlos versichert in Paris – trotz komplexem System.

1
PUMa und Sécurité Sociale bieten eine solide Basisaber Selbstständige, Rentner und Nomaden fallen oft durch ihre Maschen.
2
Die Mutuelle ergänzt das staatliche System, gilt aber nur in Frankreich und setzt eine bestehende Registrierung voraus.
3
Eine IPMI bietet sofortigen, weltweiten Schutzmit freier Arztwahl und englischsprachigem Service.
4
Auch mit Vorerkrankungen ist eine Absicherung möglich: anonyme Risikovoranfrage schützt vor Ablehnung in der Akte.

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Lückenlos versichert in Paris – auch mit Vorerkrankung

Wir prüfen anonym, welche IPMI-Anbieter Sie zu welchen Konditionen aufnehmen – und begleiten Sie durch den gesamten Antragsprozess. Marktbreiter Vergleich von 12 Anbietern, persönlich und ohne Standardablehnung.

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