In Deutschland legt die Gebührenordnung fest, was ein Arzt abrechnen darf. In den USA verhandeln Versicherungen, Kliniken, Ärzte, Labore und Apotheken bilateral ihre Konditionen. Das Ergebnis: Für dieselbe Behandlung zahlt jemand mit Versicherung A einen anderen Preis als jemand mit Versicherung B.
Wer gänzlich unversichert ist, zahlt den sogenannten Listenpreis — oft ein Vielfaches der ausgehandelten Tarife. Ein MRT, das eine gut verhandelte Versicherung mit 800 USD abrechnet, kann ohne Police 3.000 USD oder mehr kosten. Preise sind nicht öffentlich, nicht standardisiert und selten im Voraus bekannt.
Genau deshalb ist die Wahl des Versicherers — und dessen Netzwerk in Florida — so entscheidend. Der günstigste Tarif auf dem Papier kann im Ernstfall der teuerste sein, wenn er keine Vertragspreise mit Miamis Kliniken hat.