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Krankenversicherung für Honolulu: Sicher im teuersten Gesundheitssystem der Welt

Honolulu begeistert mit Lebensqualität – doch ein einziger Krankenhausaufenthalt kann ohne die richtige Absicherung Ihre Ersparnisse vernichten. Erfahren Sie, warum eine spezialisierte internationale Krankenversicherung für Hawaii-Expats keine Option, sondern eine Notwendigkeit ist.

  • 50.000 USD Blinddarm-OP Kosten
  • 300–900 USD IPMI-Beitrag pro Monat
  • 12+ Anbieter im Marktvergleich
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Reise-KV ist kein Ersatz. Reisekrankenversicherungen decken nur kurzfristige Notfälle ab und sind für dauerhaftes Leben in Honolulu vollkommen ungeeignet – fehlender Schutz bei Routinebehandlungen und chronischen Erkrankungen inklusive.
  • Gesundheitskosten sind existenzbedrohend. Ein einfacher Notaufnahme-Besuch kostet 1.500 bis 3.000 USD, eine Herzoperation schnell über 200.000 USD. Medizinische Schulden sind in den USA einer der häufigsten Insolvenzgründe.
  • Vorerkrankung bedeutet nicht kein Schutz. Über anonyme Risikovoranfragen lässt sich vorab prüfen, welcher Anbieter die besten Konditionen bietet – ohne dass eine Ablehnung in der Versicherungsakte vermerkt wird.
  • Hawaii hat eine Arbeitgeberpflicht. Der Prepaid Health Care Act von 1974 verpflichtet Arbeitgeber, Vollzeitangestellte zu versichern. Selbstständige und Freiberufler müssen sich eigenständig absichern.
  • US-Deckung ist für Hawaii unverzichtbar. Tarife ohne USA-Einschluss sind für Hawaii-Expats wertlos – die Mehrkosten für US-Deckung spiegeln die weltweit höchsten Behandlungspreise wider.
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VERSICHERUNGSVERGLEICH

Reisekrankenversicherung versus internationale Krankenversicherung

Welche Absicherung passt zu einem Leben in Honolulu? Ein direkter Vergleich zeigt den fundamentalen Unterschied.

Reisekrankenversicherung
Für kurzfristige Auslandsaufenthalte bis 6–12 Wochen
  • AufenthaltsdauerBis 6–12 Wochen – danach kein Schutz mehr
  • NotfallschutzGrundlegende Notfallversorgung abgedeckt
  • RoutinebehandlungenNicht abgedeckt – nur akute Notfälle
  • Chronische ErkrankungenVollständig ausgeschlossen
  • LaufzeitBefristet – endet automatisch nach Reisedauer
  • VorerkrankungenOft pauschaler Ausschluss bekannter Erkrankungen
Internationale Krankenversicherung (IPMI)
Für Langzeitaufenthalte, Auswanderung und Expat-Leben
  • AufenthaltsdauerUnbegrenzt – läuft dauerhaft unabhängig von Aufenthaltsdauer
  • NotfallschutzVollständiger Notfallschutz inkl. Direktabrechnung mit US-Kliniken
  • RoutinebehandlungenFacharztkonsultationen, Vorsorge und ambulante Behandlung inklusive
  • Chronische ErkrankungenJe nach Tarif vollständig mitversichert oder mit Risikoaufschlag
  • LaufzeitFlexibel – unabhängig vom Arbeitgeber, auch bei Jobwechsel aktiv
  • VorerkrankungenDifferenzierte Lösung via FMU, Moratorium oder anonymer Voranfrage
Wer mit Reisekrankenversicherung dauerhaft in Hawaii lebt, sitzt auf einem finanziellen Pulverfass
Viele Auswanderer merken erst im Leistungsfall, dass ihre Reise-KV für einen Langzeitaufenthalt nicht gilt. Routinebehandlungen, Facharztkonsultationen und chronische Erkrankungen sind ausgeschlossen. Ein einziger ungeplanter Krankenhausaufenthalt kann dann die gesamten Ersparnisse kosten – ohne jede Versicherungsleistung.
HAWAII IM DETAIL

Das US-Gesundheitssystem in Hawaii: Pflichten, Kosten und Fallstricke

Was Expats über den Prepaid Health Care Act, Arbeitgeberversicherungen und die tatsächlichen Kosten wissen müssen.

Der Prepaid Health Care Act: Hawaiis Sonderregelung für Expats

Hawaii ist der einzige US-Bundesstaat mit Arbeitgeber-Pflichtversicherung – was das für Sie bedeutet.

Hawaii nimmt im amerikanischen Gesundheitssystem eine Sonderrolle ein: Der Prepaid Health Care Act von 1974 verpflichtet alle Arbeitgeber mit mindestens einem Vollzeitangestellten, ihren Mitarbeitern eine Krankenversicherung anzubieten. Das ist im US-Kontext ungewöhnlich fortschrittlich und gibt vielen Expats, die über einen lokalen Arbeitgeber nach Hawaii kommen, einen ersten Ankerpunkt.

Für Selbstständige, Freiberufler, digitale Nomaden oder Expats ohne lokalen Arbeitgeber gilt dieses Gesetz jedoch nicht. Sie haben keine gesetzliche Versicherungspflicht – aber das finanzielle Risiko ohne Schutz ist genauso absolut wie für Angestellte. Ein unversicherter Krankenhausaufenthalt in den USA kann existenzbedrohend sein.

Zusätzlich können Visa- und Aufenthaltsgenehmigungen in den USA einen Nachweis über ausreichenden Versicherungsschutz verlangen. Eine fehlende oder unzureichende Absicherung kann also nicht nur finanzielle, sondern auch aufenthaltsrechtliche Konsequenzen haben.

  • Arbeitgeber-Pflichtversicherung gilt nur für Vollzeitangestellte
  • Selbstständige und Freiberufler müssen eigenständig absichern
  • Visa-Anforderungen können Versicherungsnachweis verlangen
  • Kein gesetzliches Sicherheitsnetz für nicht Erwerbstätige

Arbeitgeberversicherung versus individuelle IPMI: Die Unterschiede zählen

Arbeitgeberplan klingt bequem – hat aber Haken, die Expats oft erst im Nachhinein bemerken.

Wer über einen amerikanischen Arbeitgeber nach Honolulu kommt, wird oft in einen Gruppenversicherungsplan einbezogen. Das klingt zunächst praktisch – doch es gibt strukturelle Schwächen, die für Expats kritisch werden können.

Arbeitgeberversicherungen in Hawaii gelten in der Regel nur innerhalb der USA. Wer regelmäßig zwischen Hawaii, Deutschland und anderen Ländern pendelt, ist außerhalb der USA oft nicht versichert. Zudem endet der Schutz mit dem Arbeitsverhältnis – ein Jobwechsel oder eine Kündigung bedeutet sofortigen Verlust des Versicherungsschutzes. Die Tarifgestaltung bietet kaum Flexibilität.

Eine individuelle internationale Krankenversicherung ist dagegen weltweit gültig, unabhängig vom Arbeitgeber und lässt sich individuell auf Gesundheitszustand, Budget und Leistungsansprüche zuschneiden. Für Expats, die dauerhaft in Honolulu leben wollen, ist sie die flexiblere und langfristig sicherere Lösung.

  • Arbeitgeberversicherung endet bei Kündigung oder Jobwechsel sofort
  • Deckung gilt meist nur innerhalb der USA – kein Schutz auf Reisen nach Europa
  • IPMI bleibt auch bei Selbstständigkeit oder Arbeitslosigkeit aktiv
  • Individuelle IPMI ist weltweit gültig und flexibel anpassbar

Was Behandlungen in Honolulu wirklich kosten

Konkrete Zahlen, die zeigen, warum ausreichender Schutz keine Frage des Budgets ist.

Das Queen's Medical Center in Honolulu bietet Spitzenmedizin – zu Spitzenpreisen. Die Qualität der Versorgung ist hoch, die Rechnungen sind es ebenfalls. Ein Krankenhausaufenthalt wegen einer Blinddarmentzündung kostet in den USA schnell 30.000 bis 50.000 USD. Eine komplizierte Herzoperation kann über 200.000 USD kosten.

Selbst ein einfacher Besuch in der Notaufnahme ohne stationäre Aufnahme schlägt mit 1.500 bis 3.000 USD zu Buche – und das, bevor auch nur ein einziger Test durchgeführt wurde. Amerikanische Krankenhäuser stellen Rechnungen ohne Rücksicht auf die finanzielle Situation des Patienten. Medizinische Schulden gehören in den USA zu den häufigsten Gründen für persönliche Insolvenzen.

  • Blinddarm-OP: 30.000 bis 50.000 USD
  • Herzoperation: ab 200.000 USD
  • Notaufnahme ohne Aufnahme: 1.500 bis 3.000 USD
  • Individuelle IPMI-Tarife: typisch 300 bis 900 USD pro Monat
FÜR WEN DIESER GUIDE GILT

Welche Expats in Honolulu eine IPMI benötigen

Angestellte bei internationalem Arbeitgeber
Wer über ein deutsches oder internationales Unternehmen nach Honolulu entsandt wird, sollte prüfen, ob die Arbeitgeberversicherung auch außerhalb der USA gilt und Routineversorgung abdeckt. Eine ergänzende oder eigenständige IPMI schützt bei Lücken.
Selbstständige und Freiberufler
Ohne Arbeitgeber gibt es keine automatische Absicherung. Für Freiberufler, digitale Nomaden und Selbstständige ist eine individuelle IPMI die einzige Möglichkeit, sich in Hawaii umfassend zu schützen – unabhängig von Auftragsvolumen oder Einkommen.
Familien und Auswanderer
Wer dauerhaft mit Familie nach Honolulu zieht, braucht Schutz für Schwangerschaft, Kinderheilkunde und Routinevorsorge. Eine IPMI lässt sich auf Familientarife ausweiten und bleibt auch bei einem Schulwechsel oder Umzug innerhalb der USA aktiv.
Expats mit Vorerkrankungen
Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische Erkrankungen – viele Anbieter lehnen pauschal ab. Mit der richtigen Strategie (anonyme Risikovoranfrage, FMU oder Moratorium) ist jedoch in den meisten Fällen Schutz möglich.
VORERKRANKUNGEN

Trotz Vorerkrankung nach Hawaii: FMU, Moratorium und anonyme Risikovoranfrage

Was Expats mit bestehenden Erkrankungen über ihre Optionen wissen müssen – und wie die anonyme Voranfrage Ablehnungen verhindert.

Full Medical Underwriting (FMU): Vollständige Offenlegung mit klarer Planbarkeit

Volle Transparenz beim Antrag – dafür keine bösen Überraschungen im Leistungsfall.

Beim vollständigen medizinischen Underwriting legen Sie Ihre gesamte Krankengeschichte offen. Der Versicherer prüft jeden Punkt und entscheidet individuell: Wird die Vorerkrankung mitversichert – eventuell mit Risikoaufschlag? Wird sie dauerhaft oder zeitlich begrenzt ausgeschlossen? Oder wird der Antrag abgelehnt?

Das klingt riskant, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Sie wissen von Anfang an genau, was abgedeckt ist und was nicht. Keine bösen Überraschungen im Leistungsfall, keine nachträglichen Ablehnungen wegen angeblich nicht angegebener Vorerkrankungen. FMU ist besonders sinnvoll für chronische Erkrankungen, die weiterhin behandlungsbedürftig sind.

Moratorium-Underwriting: Kein Fragebogen, aber Wartezeit

Keine Gesundheitsfragen beim Antrag – aber Vorerkrankungen sind zunächst ausgeschlossen.

Beim Moratorium-Prinzip werden beim Antrag keine detaillierten Gesundheitsfragen gestellt. Stattdessen gilt: Vorerkrankungen der letzten fünf Jahre sind zunächst ausgeschlossen – werden aber nach zwei Jahren Beschwerdefreiheit automatisch mitversichert.

Das ist eine attraktive Option für Menschen mit abgeklungenen Erkrankungen oder solchen, die keine umfangreiche medizinische Dokumentation vorlegen möchten. Die Kehrseite: Im Leistungsfall muss nachgewiesen werden, dass die Behandlung nicht mit einer früheren Erkrankung zusammenhängt. Das kann zu Diskussionen mit dem Versicherer führen.

Anonyme Risikovoranfrage: Das mächtigste Werkzeug für Vorerkrankte

Mehrere Anbieter vergleichen, ohne dass eine Ablehnung die Versicherungshistorie belastet.

Die anonyme Risikovoranfrage ist das wirkungsvollste Instrument – und eines, das die meisten Expats nicht kennen. Bevor offiziell ein Antrag gestellt wird, fragt Insurancy anonym bei mehreren Versicherern an, wie diese mit der spezifischen Vorerkrankung umgehen würden.

Der entscheidende Vorteil: Eine offizielle Ablehnung wird nicht in der Versicherungsakte vermerkt. Es können verschiedene Anbieter verglichen werden, ohne dass ein Nein die zukünftigen Chancen verschlechtert. Erst wenn klar ist, welcher Anbieter die besten Konditionen bietet, wird der offizielle Antrag gestellt.

Gerade bei Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychischen Erkrankungen oder Krebsvorgeschichte kann dieser Ansatz den Unterschied zwischen einem abgelehnten Antrag und einem maßgeschneiderten Versicherungsschutz ausmachen.

SO FUNKTIONIERT ES

Schritt für Schritt zur internationalen Krankenversicherung für Honolulu

Von der ersten Frage bis zur fertigen Police – strukturiert und transparent.

  1. 1
    Beratungsgespräch und Bedarfsanalyseca. 30–60 Minuten

    Im ersten Gespräch wird Ihre Situation erfasst: Wie lange planen Sie in Honolulu zu leben? Sind Sie angestellt oder selbstständig? Haben Sie Vorerkrankungen? Reisen Sie in weitere Länder? Auf Basis dieser Informationen entsteht ein klares Bild Ihrer Versicherungsanforderungen.

  2. 2
    Marktvergleich und Tarifauswahl1–3 Werktage

    Insurancy vergleicht die Angebote von über zwölf IPMI-Anbietern und filtert diejenigen heraus, die zu Ihrer Situation passen. Berücksichtigt werden Deckungsumfang, Netzwerk, Direktabrechnung, Umgang mit Vorerkrankungen und natürlich der Preis.

  3. 3
    Anonyme Risikovoranfrage (bei Vorerkrankungen)3–7 Werktage

    Wenn Vorerkrankungen vorliegen, wird vor dem offiziellen Antrag anonym bei den relevanten Anbietern angefragt. So lassen sich die besten Konditionen ermitteln, ohne dass eine eventuelle Ablehnung Ihre Versicherungshistorie belastet.

  4. 4
    Antragstellung und Underwritingje nach Anbieter 1–4 Wochen

    Sobald der passende Anbieter gefunden ist, begleitet Insurancy Sie durch den Antragsprozess – von der korrekten Ausfüllung der Gesundheitsfragen bis zur Einreichung aller erforderlichen Dokumente.

  5. 5
    Vertragsabschluss und Aktivierungsofort nach Annahme

    Nach Annahme durch den Versicherer erhalten Sie Ihre Versicherungspolice. Insurancy erklärt genau, was abgedeckt ist, wie Sie im Leistungsfall vorgehen und wie Sie Ihren Schutz bei Bedarf anpassen können.

IPMI-ANBIETER FÜR HAWAII

Ausgewählte Anbieter im IPMI-Markt für Hawaii-Expats

Diese Anbieter sind für internationale Langzeitkrankenversicherungen mit US-Deckung relevant. Welcher Tarif zu Ihrer Situation passt, hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab.

April International
Flexibler IPMI-Spezialist mit starkem Netzwerk in den USA und individuellen Tarifoptionen.
ZielgruppeExpats und Auswanderer mit US-Aufenthalt
ab/Monatab ca. 300 USD
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Foyer Global Health
Europäischer IPMI-Anbieter mit umfassender US-Deckung und Direktabrechnung.
ZielgruppeLangzeitexpats und Familien in Hawaii
ab/Monatab ca. 280 USD
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PassportCard
Direktzahlung per Karte ohne Vorleistung – ideal für US-Behandlungen mit hohen Rechnungen.
ZielgruppeExpats, die keine Vorleistung leisten möchten
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
BDAE
Spezialist für Auslandskrankenversicherungen mit langjähriger Expat-Erfahrung.
ZielgruppeDeutsche Expats weltweit inkl. USA
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Genki
Moderner IPMI-Tarif ohne Mindestlaufzeit – monatlich kündbar, digital verwaltet.
ZielgruppeDigitale Nomaden und flexible Expats
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Cigna Global
Flexibel modular aufgebaut, starkes Online-Management, weltweite Präsenz.
ZielgruppeDigitale Nomaden, Expats mit Flexibilitätsbedarf
ab/Monatab ca. 120 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter, hohe stationäre Deckungssummen.
ZielgruppeFamilien, Langzeit-Auslandsaufenthalte
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
WORAUF SIE ACHTEN SOLLTEN

Entscheidende Kriterien bei der Anbieterwahl für Hawaii

Nicht jede IPMI ist für die spezifische Situation von Hawaii-Expats gleich gut geeignet. Diese Punkte sollten Sie vor dem Abschluss prüfen.

  • Direktabrechnung mit US-KlinikenKann der Anbieter direkt mit amerikanischen Krankenhäusern abrechnen? In den USA, wo Rechnungen schnell fünfstellig werden, ist das ein enormer Vorteil – keine Vorleistung, keine bürokratische Erstattung.
  • Weltweite Deckung inkl. USAHawaii-Expats, die regelmäßig zwischen Honolulu, Deutschland und anderen Ländern pendeln, benötigen eine Police, die global gilt – nicht nur innerhalb der USA.
  • Umgang mit VorerkrankungenEinige Anbieter lehnen bei bestimmten Erkrankungen pauschal ab, andere bieten Risikoaufschläge oder befristete Ausschlüsse. Prüfen Sie die Underwriting-Richtlinien vorab.
  • 24-Stunden-Notfallhilfe auf DeutschIm Notfall zählt jede Minute. Ein deutschsprachiger Notfalldienst, der die Koordination mit amerikanischen Kliniken übernimmt, ist für viele Expats unverzichtbar.
  • Flexibilität bei Selbstbehalt und UmfangLässt sich der Tarif anpassen – etwa wenn sich Ihre Lebenssituation ändert, Sie zwischen Hawaii und Deutschland pendeln oder Ihre Familie wächst?
  • Langzeitschutz: Vorsorge und ChronikDeckt der Tarif auch Routineuntersuchungen, Vorsorgeuntersuchungen und chronische Erkrankungen ab – oder nur akute Notfälle? Für Langzeitaufenthalte ist das entscheidend.
HÄUFIGE FRAGEN

Krankenversicherung in Hawaii: Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Muss ich in Hawaii gesetzlich eine Krankenversicherung haben?
Eine allgemeine gesetzliche Versicherungspflicht für alle Einwohner gibt es in Hawaii nicht. Der Prepaid Health Care Act von 1974 verpflichtet jedoch Arbeitgeber mit mindestens einem Vollzeitangestellten, ihre Mitarbeiter zu versichern. Für Selbstständige, Freiberufler und nicht angestellte Expats ist eine eigene Absicherung faktisch unverzichtbar – das finanzielle Risiko ohne Schutz ist schlicht zu hoch.
Reicht meine deutsche Reisekrankenversicherung für einen langen Aufenthalt in Honolulu?
Nein. Reisekrankenversicherungen sind für kurzfristige Aufenthalte von in der Regel bis zu 6 oder 12 Wochen konzipiert. Sie decken keine Routinebehandlungen, chronischen Erkrankungen oder langfristige medizinische Versorgung ab. Für einen dauerhaften Aufenthalt in Hawaii benötigen Sie eine internationale Krankenversicherung (IPMI) mit entsprechendem Leistungsumfang.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Hawaii ungefähr?
Als grobe Orientierung: Für einen gesunden Erwachsenen zwischen 30 und 45 Jahren liegen die Monatsbeiträge typischerweise zwischen 300 und 700 USD, abhängig von Alter, Selbstbehalt und Deckungsumfang. Günstigere Tarife mit hohem Selbstbehalt beginnen bei rund 250 USD. Ältere Versicherte oder umfangreichere Deckungen können 700 bis 900 USD und mehr kosten. Der tatsächliche Beitrag ergibt sich immer aus einer individuellen Berechnung.
Kann ich mit einer Vorerkrankung eine internationale Krankenversicherung für Honolulu abschließen?
In den meisten Fällen ja – aber die Konditionen variieren stark je nach Erkrankung und Anbieter. Über eine anonyme Risikovoranfrage lässt sich im Vorfeld herausfinden, welcher Anbieter die besten Bedingungen für Ihre Situation bietet, ohne dass eine eventuelle Ablehnung Ihre Versicherungshistorie belastet. Erst danach wird der offizielle Antrag gestellt.
Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich meinen Job in Hawaii verliere?
Bei einer Arbeitgeberversicherung endet der Schutz in der Regel mit dem Beschäftigungsverhältnis – teils sofort, teils mit kurzer Übergangsfrist. Bei einer individuellen internationalen Krankenversicherung bleibt der Schutz bestehen, unabhängig vom Arbeitsverhältnis. Das ist einer der zentralen Vorteile einer eigenen IPMI.
Was ist der Unterschied zwischen FMU und Moratorium-Underwriting?
Beim Full Medical Underwriting (FMU) legen Sie Ihre gesamte Krankengeschichte offen. Der Versicherer entscheidet individuell über Aufschläge, Ausschlüsse oder Ablehnung – dafür gibt es keine Überraschungen im Leistungsfall. Beim Moratorium werden keine Gesundheitsfragen gestellt, aber Vorerkrankungen der letzten fünf Jahre sind zunächst ausgeschlossen und werden erst nach zwei Jahren Beschwerdefreiheit mitversichert. Welcher Ansatz besser passt, hängt von Ihrer individuellen Situation ab.
Wie hoch ist ein typischer Selbstbehalt bei einer IPMI für Hawaii, und lohnt er sich?
Ein jährlicher Selbstbehalt von 2.500 USD kann den Monatsbeitrag um 30 bis 50 Prozent senken. Bei Bronze-Plänen auf dem US-Markt sind Selbstbehalte von 7.000 bis 9.000 USD jährlich üblich – das bedeutet, Sie zahlen im Ernstfall zuerst selbst, bevor die Versicherung greift. Ob ein hoher Selbstbehalt sinnvoll ist, hängt von Ihrer finanziellen Pufferzone und Ihrem Gesundheitszustand ab.
Kann meine IPMI auch Reisen nach Deutschland oder Europa während des Hawaii-Aufenthalts abdecken?
Ja – das ist einer der Kernvorteile einer internationalen Krankenversicherung gegenüber einer lokalen US-Arbeitgeberversicherung. Eine IPMI gilt weltweit und schützt Sie auch bei Reisen nach Deutschland, Europa oder in Drittländer. Lokale Arbeitgeberversicherungen decken in der Regel nur Behandlungen innerhalb der USA ab.

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