Das kanadische Gesundheitssystem wird häufig als „Medicare
bezeichnet und basiert auf dem Canada Health Act von 1984. Es wird jedoch nicht zentral, sondern von den zehn Provinzen und drei Territorien individuell verwaltet – mit teils erheblichen Unterschieden bei Leistungen und Zugangsvoraussetzungen.
Grundsätzlich haben dauerhafte Einwohner Anspruch: Permanent Residents, kanadische Staatsbürger und bestimmte Work-Permit-Inhaber. Touristen und kurzfristig Eingereiste sind generell ausgeschlossen. Für Studenten gelten je nach Provinz und Universität Sonderregelungen, die jedoch keine vollwertige IPMI ersetzen.
- Permanent Residents: anspruchsberechtigt nach Wartezeit
- Kanadische Staatsbürger: sofortige Berechtigung
- Work-Permit-Inhaber: abhängig von Provinz und Aufenthaltsdauer
- Touristen: kein Medicare-Anspruch, unabhängig von Aufenthaltsdauer
- Studenten: oft eigene Universitätsversicherung, aber mit Lücken