Das chinesische Gesundheitssystem ist stark krankenhauszentriert. Ein Hausarztmodell wie in Deutschland existiert kaum – wer krank wird, geht direkt ins Krankenhaus, auch bei Kleinigkeiten. In öffentlichen Einrichtungen führt das zu langen Wartezeiten und überfüllten Wartezimmern.
Viele große Krankenhäuser in Shanghai, Peking oder Guangzhou verfügen über spezielle Ausländer- oder VIP-Bereiche mit schnellerer, komfortablerer – aber deutlich teurerer – Versorgung. Selbstzahler werden dort bevorzugt behandelt, müssen aber zunächst aus eigener Tasche zahlen.
Internationale Privatkliniken wie Jiahui International Hospital, United Family Healthcare oder Raffles Medical bieten westliche Standards und englischsprachiges Personal – zu Preisen, die ohne Versicherung schnell existenzbedrohend werden können.