In Phnom Penh ist das Royal Phnom Penh Hospital eine der am häufigsten empfohlenen Anlaufstellen für Expats; das Calmette Hospital deckt bestimmte Fachbereiche ab. In Siem Reap bietet das Royal Angkor International Hospital einen vergleichsweise soliden Standard für die Region.
Sobald man die großen Städte verlässt, ändert sich das Bild drastisch. Das Auswärtige Amt hält unmissverständlich fest, dass die medizinische Versorgung in Kambodscha mit europäischen Standards nicht zu vergleichen ist – technisch, apparativ und hygienisch. Auf dem Land fehlt es an ausgebildetem Fachpersonal, moderner Diagnostik und zuverlässiger Medikamentenversorgung.
Selbst in Phnom Penh gibt es für komplexe Eingriffe, Intensivmedizin oder hochspezialisierte Behandlungen klare Grenzen. Wer in einer ländlichen Provinz einen schweren Unfall hat oder einen Herzinfarkt erleidet, kann nicht darauf vertrauen, dass die nächste Klinik die notwendige Versorgung leisten kann.