Jerewan verfügt über einige moderne Privatkliniken und gut ausgebildete Mediziner. Wer in der Hauptstadt lebt und auf private Einrichtungen zurückgreift, findet dort oft solide Versorgung für Routinebehandlungen.
Sobald man Jerewan verlässt, ändert sich das Bild grundlegend. In ländlichen Regionen entspricht die medizinische Infrastruktur häufig nicht annähernd europäischen Standards: Krankenhäuser sind oft veraltet, Geräte mangelhaft gewartet, und qualifiziertes Fachpersonal ist rar.
Komplexe Eingriffe – Onkologie, Neurologie, spezialisierte Chirurgie – sind selbst in Jerewan nur eingeschränkt verfügbar. Das macht eine Evakuierungsklausel in der IPMI für viele Expats unverzichtbar.