In den drei großen Städten — Quito, Guayaquil und Cuenca — ist die private medizinische Infrastruktur verlässlich. Es gibt Privatkliniken mit modernen OP-Sälen, internationale Fachärzte und gut sortierte Apotheken. Cuenca gilt unter Expats als besonders beliebt, auch wegen seiner vergleichsweise guten Gesundheitsversorgung und niedrigen Lebenshaltungskosten.
Auf dem Land, in der Amazonastiefebene oder auf den Galápagos-Inseln sieht die Realität deutlich nüchterner aus. Schwere Erkrankungen oder Unfälle erfordern häufig einen Transport in die nächste Großstadt — oder im schlimmsten Fall einen medizinischen Rücktransport nach Deutschland. Eine IPMI mit eingeschlossener Evakuierungskomponente ist für Auswanderer außerhalb der großen Städte daher keine Option, sondern unverzichtbarer Basisschutz.