Das finnische System konzentriert sich auf die öffentliche Grundversorgung. Wer einen Facharzt benötigt, wartet im öffentlichen System mitunter Wochen oder Monate. Wer schneller Hilfe braucht, weicht auf private Kliniken aus – und zahlt dann aus eigener Tasche, da Kela nur einen Sockelbetrag erstattet.
Strukturell kaum oder gar nicht abgedeckt sind: umfangreiche Zahnbehandlungen und Implantate, medizinische Rücktransporte ins Heimatland, vollumfängliche Psychotherapie sowie medizinische Evakuierungen. Diese Lücken sind kein Randproblem – sie betreffen Expats im Alltag direkt.
- Facharztkonsultationen: Wartezeiten von Wochen bis Monaten im öffentlichen System
- Privatärzte: Kela erstattet nur Sockelbetrag, Differenz selbst zu tragen
- Zahnbehandlung: Grundleistungen ja, Implantate und Kieferorthopädie nein
- Rücktransport und medizinische Evakuierung: nicht im Kela-Leistungskatalog
- Psychotherapie: Wartezeiten lang, privater Zugang ohne IPMI teuer