Französisch-Polynesien verfügt über ein eigenes Sozialversicherungssystem, die Caisse de Prévoyance Sociale (CPS). Wer dort als Angestellter arbeitet und einzahlt, erhält einen Teil der Gesundheitskosten erstattet.
Für Expats, die nicht lokal angestellt sind – Selbstständige, Rentner, digitale Nomaden oder Personen mit ausländischen Einkünften – gilt das nicht automatisch. Ohne Einzahlung in die CPS besteht kein Anspruch auf deren Leistungen.
Besonderheit: Französisch-Polynesien erhebt keinen Einkommensteuerbeitrag wie das französische Mutterland, sondern einen lokalen Solidaritätsbeitrag. Dieses eigenständige Steuersystem unterstreicht die Eigenständigkeit des Territoriums – und damit auch die Eigenständigkeit der Sozialversicherungspflichten, die sich von europäischen Normen grundlegend unterscheiden.