Simbabwe verzeichnet lediglich rund 0,14 Ärzte pro 1.000 Einwohner — einer der niedrigsten Werte weltweit. Zum Vergleich: Deutschland kommt auf über 4 Ärzte pro 1.000 Einwohner. Hinzu kommt eine ausgeprägte Abwanderung medizinischer Fachkräfte ins Ausland, die die ohnehin angespannte Situation weiter verschärft.
Spezialisierte Behandlungen in Kardiologie, Onkologie oder Neurologie sind in Simbabwe kaum verfügbar. Wer darauf angewiesen ist, muss das Land verlassen. Medikamente, die in Europa als Standard gelten, sind lokal häufig nicht zuverlässig lieferbar.