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Bolivien absichern – auch bei Vorerkrankungen

Bolivien verlangt bei der Einreise einen Krankenversicherungsnachweis. Wer länger bleibt, braucht mehr als eine Reisepolice – und wer Vorerkrankungen mitbringt, braucht den richtigen Weg zur Absicherung. Wir zeigen ihn.

  • 12 Anbieter IPMI-Spezialisten
  • ab 150 € monatlich IPMI-Einstieg
  • 50.000 €+ Rücktransport ohne Versicherung
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Versicherungsnachweis ist Einreisepflicht. Ausländer ohne bolivianischen Aufenthaltstitel müssen an der Grenze einen gültigen Krankenversicherungsschutz vorweisen – inklusive COVID-19-Deckung.
  • Reise-KV reicht für Expats nicht aus. Reisekrankenversicherungen schließen Vorerkrankungen, chronische Erkrankungen und planbare Behandlungen meist aus und sind auf kurze Aufenthalte begrenzt.
  • Vorerkrankung bedeutet kein IKV-Aus. Über eine anonyme Risikovoranfrage lässt sich klären, welcher IPMI-Anbieter zu welchen Konditionen versichert – ohne HIS-Pool-Eintrag zu riskieren.
  • Rücktransport ist unverzichtbar. Das Auswärtige Amt empfiehlt, nicht dringende Eingriffe außerhalb Boliviens durchführen zu lassen. Ein medizinischer Rücktransport kostet ohne Deckung über 50.000 Euro.
  • Versorgung variiert stark nach Region. La Paz bietet Privatversorgung auf internationalem Niveau – außerhalb der Städte nimmt die Qualität teils stark ab.
Mit KI zusammenfassen
Einreisepflicht: Krankenversicherungsnachweis erforderlich
Das Auswärtige Amt macht es klar: Ausländer ohne gültigen bolivianischen Aufenthaltstitel müssen bei der Einreise einen Krankenversicherungsnachweis vorlegen. Die Police muss COVID-19-Behandlungen ausdrücklich einschließen – viele Standardpolicen erfüllen diese Bedingung nicht. Hinzu kommt: Behandlungskosten müssen in Bolivien häufig zunächst selbst vorgestreckt werden. Wer keine internationale Versicherung mit direkter Kostenübernahme hat, sitzt im Ernstfall auf einer fünfstelligen Rechnung in US-Dollar.
GRUNDLAGEN

Was Sie über das bolivianische Gesundheitssystem wissen müssen

Versorgungsqualität, Systemstruktur und was das konkret für Ihren Alltag als Expat bedeutet.

Medizinische Versorgung in La Paz und außerhalb

Privatversorgung in der Hauptstadt gut – außerhalb teils kritisch.

La Paz ist der Dreh- und Angelpunkt für qualitativ hochwertige Privatversorgung. Moderne Kliniken mit erfahrenem Personal erfüllen hier internationale Standards. Wer in der Hauptstadt lebt und Zugang zur Privatmedizin hat, kann gut versorgt werden.

Das Bild ändert sich dramatisch außerhalb der Stadtgrenzen: fehlende Spezialisten, veraltete Ausstattung, lange Anfahrtswege. Das Auswärtige Amt empfiehlt ausdrücklich, nicht dringende Operationen möglichst außerhalb Boliviens durchführen zu lassen.

Zusätzlich stellt die Höhenlage La Pazs (über 3.600 Meter) besondere Anforderungen – Höhenkrankheit ist ein reales Gesundheitsrisiko, das bei der Versicherungswahl und der medizinischen Vorbereitung berücksichtigt werden muss.

  • Öffentlicher Sektor: für viele Bolivianer die einzige Option, für Expats meist nicht zugänglich
  • Sozialversicherung: nur für lokal beschäftigte Arbeitnehmer, nicht für ausländische Staatsbürger ohne lokale Stelle
  • Privatsektor: hauptsächlich in Städten verfügbar, Kosten müssen oft vorgestreckt werden
  • Ländliche Regionen: Spezialisten fehlen, Infrastruktur eingeschränkt

Grenzen der Reisekrankenversicherung für Langzeitaufenthalte

Günstig für den Urlaub – für Auswanderer strukturell ungeeignet.

Reisekrankenversicherungen sind für kurze Aufenthalte konzipiert. Wer sechs Monate, ein Jahr oder länger in Bolivien lebt, stößt schnell auf ihre Grenzen.

Vorerkrankungen sind in der Regel komplett ausgeschlossen oder nur für akute Verschlechterungen gedeckt. Chronische Erkrankungen, laufende Medikamente und planbare Behandlungen sind kein Thema für die klassische Reise-KV. Viele Policen sind auf 12 bis maximal 24 Monate begrenzt.

Wer dauerhaft in Bolivien lebt oder arbeitet, braucht eine internationale private Krankenversicherung – kurz IPMI. Diese begleitet Sie langfristig, weltweit, und lässt sich an Ihre persönliche Lebenssituation anpassen.

Laufzeiten, Verlängerung und Anpassung an Ihre Lebenssituation

IPMI-Policen wachsen mit Ihrer Lebensplanung – keine Stichtag-Falle.

Im Gegensatz zu Reisekrankenversicherungen sind IPMI-Policen auf langfristige Aufenthalte ausgelegt. Die meisten Tarife laufen auf Jahresbasis und verlängern sich automatisch – ohne Mindestlaufzeit-Falle.

Ändert sich Ihr Aufenthaltsland, kann die Police in der Regel angepasst werden. Ehepartner und Kinder lassen sich meist mitversichern. Manche Anbieter bieten sogar eine nahtlose Überführung in eine deutsche Krankenversicherung bei Rückkehr.

Wichtig: Je länger Sie warten, desto teurer werden die Prämien – nicht nur wegen des Alters, sondern weil sich auch der Gesundheitszustand verändern kann. Wer heute gesund ist, tut gut daran, sich jetzt zu informieren.

  • Jährliche Verlängerung ohne feste Laufzeitbegrenzung
  • Anpassung bei Wechsel des Aufenthaltslandes möglich
  • Familieneinschluss: Ehepartner und Kinder mitversicherbar
  • Rückkehroption: nahtlose Überführung in deutsche KV bei Heimkehr
  • Selbstbehalt-Optionen zur Prämienanpassung verfügbar
TARIFVERGLEICH

FMU oder Moratorium: Welcher Weg bei Vorerkrankungen?

Beide Ansätze ermöglichen IPMI-Schutz trotz Vorerkrankung – aber sie passen zu sehr unterschiedlichen Situationen.

Full Medical Underwriting (FMU)

Vollständige Prüfung vor Vertragsabschluss – maximale Klarheit
  • GesundheitsprüfungVollständiger Gesundheitsfragebogen vor Abschluss
  • EntscheidungszeitpunktSofort verbindliche Zusage mit klaren Konditionen
  • Vorerkrankungen im SchutzSpezifische Erkrankungen können ausgeschlossen oder mit Zuschlag versichert werden
  • Laufende BehandlungenDeckung auch bei laufender Behandlung möglich – abhängig vom Anbieter
  • HIS-Pool-RisikoAnonyme Voranfrage möglich – kein HIS-Eintrag vor formalem Antrag
  • PlanungssicherheitVolle Transparenz über Deckungsumfang vor Vertragsstart

Moratorium

Kein Fragebogen – aber Wartezeit auf Vorerkrankungsschutz
  • GesundheitsprüfungKein Gesundheitsfragebogen bei Antragstellung
  • EntscheidungszeitpunktVorerkrankungen der letzten 5 Jahre zunächst ausgeschlossen
  • Vorerkrankungen im SchutzNach 2 Jahren Symptomfreiheit können Erkrankungen nachträglich gedeckt werden
  • Laufende BehandlungenLaufende Behandlungen während Wartefrist nicht gedeckt – kritisches Risiko
  • HIS-Pool-RisikoGeringeres HIS-Risiko, da keine vollständige Prüfung vorab
  • PlanungssicherheitUnsicherheit über tatsächliche Deckung bleibt bis Wartefrist abläuft
SO FUNKTIONIERT ES

Schritt für Schritt zur IPMI für Bolivien

Persönliche Begleitung statt Online-Formular – so läuft der Prozess bei Insurancy ab.

  1. 1
    Erstgespräch und Bedarfsanalyseca. 30–60 Min.

    Im ersten Gespräch wird Ihre Situation erfasst: Bolivien als Hauptwohnsitz oder Teil einer weltweiten Absicherung? Geplante Aufenthaltsdauer? Vorerkrankungen? Welche Leistungen sind besonders wichtig – Zahn, Rücktransport, freie Arztwahl?

  2. 2
    Anonyme Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen3–7 Werktage

    Falls Vorerkrankungen relevant sind, wird Ihr Fall anonym bei den passenden Anbietern im 12er-Netzwerk angefragt. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung: Wer versichert Sie – zu welchen Konditionen und zu welchem Preis? Kein HIS-Eintrag entsteht.

  3. 3
    Tarifvergleich und Empfehlung1–2 Werktage

    Auf Basis der Voranfragen und Ihrer Bedürfnisse werden passende Optionen gegenübergestellt. Nicht der günstigste, sondern der für Sie optimale Tarif wird empfohlen – inklusive Prüfung der COVID-19-Deckung für die bolivianische Einreisepflicht.

  4. 4
    Antragstellung mit Begleitung1–2 Wochen

    Der formelle Antrag wird erst gestellt, wenn die Voranfrage positiv ist. Insurancy begleitet Sie durch den Prozess, erklärt das Kleingedruckte und stellt sicher, dass die Police alle erforderlichen Leistungen abdeckt.

  5. 5
    Langfristige Betreuungdauerhaft

    Eine IPMI ist kein einmaliger Abschluss. Lebenssituationen ändern sich – Familienplanung, Rückkehr nach Deutschland, Wechsel des Aufenthaltslandes. Insurancy begleitet Sie auch nach dem Abschluss und passt die Police bei Bedarf an.

LEISTUNGSUMFANG

Was eine IPMI für Bolivien wirklich abdecken muss

Nicht jede internationale Krankenversicherung ist gleich – diese Kernleistungen sind für Bolivien-Expats unverzichtbar.

  • Ambulante VersorgungArztbesuche, Diagnostik, Laboruntersuchungen und Medikamente in La Paz und anderen Städten – private Kliniken sind teuer, ohne Versicherung zahlen Sie aus eigener Tasche.
  • Stationäre VersorgungKrankenhausaufenthalte, Operationen, Intensivmedizin. Für Notfälle muss die Police die besten verfügbaren Einrichtungen in La Paz abdecken.
  • ZahnbehandlungenIm Alltag relevant, aber oft unterschätzt. Gute IPMI-Tarife schließen Zahnbehandlungen ein – von der Routinekontrolle bis zur Prothetik.
  • Medizinischer RücktransportFür Bolivien besonders kritisch: Höhenlage, geografische Abgelegenheit und begrenzte Infrastruktur außerhalb der Städte machen Rücktransport zum Pflichtbaustein. Kosten ohne Versicherung: über 50.000 Euro.
  • Freie ArztwahlKein eingeschränktes Arztnetz – Sie wählen den Spezialisten in La Paz, in Lateinamerika oder in Europa frei. Inklusive Behandlung in Deutschland.
  • Weltweite DeckungVoller Schutz weltweit – inklusive Europa. Deckungssumme sollte unbegrenzt oder zumindest siebenstellig sein; Summen unter einer Million Euro können bei schwerwiegenden Erkrankungen schnell ausgeschöpft sein.
  • COVID-19-DeckungPflicht für die bolivianische Einreise: Die Police muss COVID-19-Behandlungen ausdrücklich einschließen – viele Standardpolicen erfüllen das nicht.
  • Direkte KostenübernahmeDa Behandlungskosten in Bolivien häufig vorgestreckt werden müssen, ist eine Police mit direkter Kostenübernahme oder schneller Erstattung essenziell.
Der Insurancy-Vorteil: Anonyme Risikovoranfrage vor Antragstellung
Was passiert, wenn Sie einen IPMI-Antrag stellen, abgelehnt werden und das im HIS-Pool landet? Der Hinweis-und-Informationssystem-Pool der deutschen Versicherungswirtschaft speichert Anträge und Ablehnungen – ein Eintrag kann künftige Versicherungsabschlüsse erheblich erschweren. Insurancy löst dieses Problem: Vor jedem formellen Antrag wird Ihr Fall anonym bei bis zu 12 spezialisierten IPMI-Anbietern angefragt. Ihr Name bleibt unbekannt, kein Antrag wird gestellt, kein HIS-Eintrag entsteht. Erst wenn klar ist, wer Sie zu welchen Konditionen versichert, wird der formelle Antrag eingereicht. Dieser Service ist im deutschen IPMI-Markt keine Selbstverständlichkeit.
ANBIETER IM VERGLEICH

Wettbewerber und Marktüberblick: Was andere Anbieter leisten

Ein ehrlicher Blick darauf, was HanseMerkur, April International, Beakon Global und Auslandskrankenversicherungen-Fuss für Bolivien-Expats bieten – und wo die Unterschiede liegen.

HanseMerkur: Reiseschutz mit Langzeitoption

Starke Reise-KV-Marke – aber kein echter IPMI-Spezialist.

HanseMerkur ist eine etablierte deutsche Versicherungsmarke mit einem breiten Angebot an Reiseversicherungen. Für Bolivien bieten sie Policen an, die auch längere Aufenthalte abdecken – bis zu 5 Jahren.

Der wesentliche Unterschied zu einer vollwertigen IPMI: HanseMerkur fokussiert auf Reisekrankenversicherungen, nicht auf langfristige internationale Krankenversicherungen für Auswanderer und Expats. Die spezifischen Bedürfnisse dieser Zielgruppe – Vorerkrankungsabdeckung, freie Arztwahl ohne Netzwerkbindung, weltweiter Schutz mit flexibler Laufzeit – werden nicht in der Tiefe einer echten IPMI abgedeckt.

Positiv hervorzuheben: HanseMerkur bietet einen 'Pandemie-Schutz Plus' als Zusatzoption, was für die bolivianische Einreisepflicht relevant sein kann.

April International: Expat-Fokus mit Informationstiefe

Guter Expat-Ansatz, aber wenig Transparenz bei Vorerkrankungen.

April International ist einer der wenigen Wettbewerber, der sich klar auf Expats spezialisiert und detaillierte Informationen zum bolivianischen Gesundheitssystem bietet. Die Unterscheidung zwischen lokaler und internationaler Krankenversicherung wird klar kommuniziert.

Was im Vergleich zu Insurancy fehlt: konkrete Transparenz über den Umgang mit Vorerkrankungen, den Antragsprozess und die Möglichkeit einer anonymen Risikovoranfrage. April International bietet keinen vergleichbaren Schutzmechanismus gegen HIS-Pool-Einträge.

Für unkomplizierte Fälle ohne Vorerkrankungen kann April International eine valide Option sein – für Menschen mit komplexerem Gesundheitsprofil empfiehlt sich ein spezialisierter Berater.

Beakon Global: Internationale KV mit knappem Profil

Richtige Kategorie, aber wenig inhaltliche Tiefe.

Beakon Global adressiert internationale Krankenversicherungen in Bolivien und betont korrekt die Wichtigkeit bei unzureichenden lokalen Einrichtungen sowie die Rücktransportfrage. Das ist der richtige Ansatz.

Der Inhalt bleibt jedoch sehr knapp: Keine konkreten Anbieter, keine Vergleichskriterien, keine spezifischen Informationen zu Einreisebestimmungen oder Vorerkrankungen. Für Nutzer, die fundierte Entscheidungsgrundlagen suchen, reicht das nicht aus.

Auslandskrankenversicherungen-Fuss: Breites Spektrum, wenig Tiefe

Viele Zielgruppen, kaum Bolivien-spezifische Informationen.

Auslandskrankenversicherungen-Fuss spricht eine breite Palette von Zielgruppen an – von Praktikanten und Au-pairs über Studenten bis zu Rentnern und Auswanderern – und betont flexible Laufzeiten bis 10 Jahre.

Die Inhalte zu Bolivien selbst sind jedoch sehr generisch: kaum spezifische Informationen zum Gesundheitssystem, zu Einreisebedingungen oder zum Umgang mit Vorerkrankungen. Für Nutzer, die gezielt nach einer IPMI für Bolivien suchen und komplexere Absicherungsfragen haben, bietet dieser Anbieter keine ausreichende Orientierung.

Empfohlene Impfungen für Bolivien
Das Auswärtige Amt empfiehlt für Bolivien: Hepatitis A (Standardempfehlung für alle), Gelbfieber (Impfnachweis Pflicht für bestimmte Regionen im Tiefland – kann bei Einreise verlangt werden), Hepatitis B bei längerem Aufenthalt, Tollwut bei Tierkontakt in ländlichen Gebieten sowie Chikungunya und Dengue je nach Region und Jahreszeit. Die Höhenlage La Pazs und der mögliche Aufenthalt im Amazonas-Tiefland stellen sehr unterschiedliche gesundheitliche Anforderungen. Sprechen Sie vor der Ausreise mit einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder einem Tropeninstitut.
IPMI-ANBIETER

Ausgewählte IPMI-Spezialisten für Bolivien

Insurancy vergleicht 12 spezialisierte IPMI-Anbieter – darunter Versicherer mit sehr unterschiedlichem Risikoappetit bei Vorerkrankungen.

Cigna Global
Globaler IPMI-Spezialist mit starker Infrastruktur und flexiblen Modulen
ZielgruppeExpats und Auswanderer weltweit
ab/Monatab ca. 120 €
Details →
April International
Expat-fokussierter IPMI-Anbieter mit Lateinamerika-Erfahrung
ZielgruppeLangzeitreisende und Expats in Südamerika
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Spezialist mit flexiblen Selbstbehalt-Optionen
ZielgruppeKostenbewusste Expats mit Bedarf an globaler Deckung
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburgischer Anbieter mit starker Rücktransportlösung
ZielgruppeExpats mit Fokus auf Notfall- und Rücktransportschutz
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
BDAE
Spezialist für Deutsche im Ausland — attraktive Tarife, gute Beratungsqualität.
ZielgruppeDeutsche Auswanderer, Rentner im Ausland, wohnsitzlose Versicherte
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
HÄUFIGE FRAGEN

Ihre Fragen zur Krankenversicherung für Bolivien

Ist eine Krankenversicherung für die Einreise nach Bolivien wirklich Pflicht?
Ja. Ausländer ohne gültigen bolivianischen Aufenthaltstitel müssen bei der Einreise einen gültigen Krankenversicherungsnachweis vorlegen. Das Auswärtige Amt macht das unmissverständlich klar. Besonders wichtig: Die Police muss COVID-19-Behandlungen ausdrücklich einschließen – viele Standardpolicen erfüllen diese Bedingung nicht oder verstecken den Ausschluss im Kleingedruckten.
Reicht eine normale Reisekrankenversicherung für einen längeren Aufenthalt in Bolivien?
In der Regel nicht. Reisekrankenversicherungen sind strukturell für kurze Aufenthalte konzipiert. Vorerkrankungen sind meist ausgeschlossen, chronische Erkrankungen und planbare Behandlungen ebenfalls. Viele Policen sind auf 12 bis 24 Monate begrenzt. Für Aufenthalte ab sechs Monaten und für Auswanderer ist eine internationale private Krankenversicherung (IPMI) die richtige Wahl.
Ich habe eine Vorerkrankung – kann ich überhaupt eine IPMI für Bolivien bekommen?
Ja, in vielen Fällen. Vorerkrankungen schließen Sie nicht automatisch von einer IPMI aus. Die Chancen hängen von der Art der Erkrankung und dem jeweiligen Anbieter ab – verschiedene Versicherer haben sehr unterschiedliche Risikoappetite. Entscheidend ist, wie Sie den Prozess angehen: Eine anonyme Risikovoranfrage klärt Ihre Möglichkeiten, bevor ein formeller Antrag gestellt wird – ohne HIS-Eintrag zu riskieren.
Was ist der HIS-Pool und warum ist er bei einer IPMI-Anfrage so wichtig?
Der HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem) ist eine Datenbank der deutschen Versicherungswirtschaft, in der Anträge und Ablehnungen gespeichert werden können. Ein Eintrag dort kann künftige Versicherungsabschlüsse erheblich erschweren – auch bei anderen Versicherungssparten. Wer einen IPMI-Antrag stellt, abgelehnt wird und einen HIS-Eintrag erhält, hat es danach schwerer. Durch eine anonyme Voranfrage lässt sich dieser Eintrag vermeiden.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Bolivien ungefähr?
Die Prämien hängen von Alter, Gesundheitszustand, gewähltem Leistungsumfang und Selbstbehalt ab. Als grobe Orientierung: Für einen gesunden 35-Jährigen beginnen vollwertige IPMI-Tarife in der Regel ab etwa 150 bis 250 Euro pro Monat. Mit zunehmendem Alter oder bei Vorerkrankungen steigen die Prämien. Durch Selbstbehaltoptionen lässt sich die monatliche Belastung reduzieren.
Deckt die IPMI auch einen medizinischen Rücktransport aus Bolivien ab?
Das hängt vom gewählten Tarif ab – achten Sie darauf, dass Rücktransport bei medizinischer Notwendigkeit explizit eingeschlossen ist. Das Auswärtige Amt empfiehlt, nicht dringende Operationen außerhalb Boliviens durchführen zu lassen. Ein medizinisch begleiteter Rücktransport kostet ohne Versicherung schnell über 50.000 Euro. Für Bolivien-Expats ist dieser Baustein daher kein optionales Extra, sondern ein Muss.
Wie unterscheidet sich Insurancy von Anbietern wie HanseMerkur oder April International?
HanseMerkur ist primär auf Reisekrankenversicherungen spezialisiert und keine vollwertige IPMI-Lösung für Auswanderer. April International hat einen guten Expat-Fokus, bietet aber keine anonyme Risikovoranfrage und weniger Transparenz beim Umgang mit Vorerkrankungen. Insurancy vergleicht 12 spezialisierte IPMI-Anbieter und ermöglicht als einziger Anbieter im deutschen Markt eine anonyme Risikovoranfrage – zum Schutz vor HIS-Einträgen.
Welche Notfallnummern sollte ich in Bolivien kennen?
Speichern Sie folgende Nummern vor der Einreise: Polizei 110, Feuerwehr und Rettungsdienst 119, Deutsche Botschaft La Paz +591 2 244 0066. Wichtig: Die Notfallnummer Ihres Versicherers finden Sie auf Ihrer Versicherungskarte – tragen Sie sie immer bei sich. Kontaktieren Sie im Ernstfall zuerst Ihre Versicherung, bevor Sie eine Klinik aufsuchen: IPMI-Anbieter haben 24/7-Notfallzentralen, die Kostenübernahmegarantien ausstellen und das Vorstrecken von Behandlungskosten vermeiden.

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