Das Hôpital Général Peltier in Dschibuti-Stadt gilt als das führende öffentliche Krankenhaus des Landes – und arbeitet dennoch unter erheblichem Ressourcenmangel. Spezialisierte Behandlungen wie Kardiologie, Onkologie oder komplexe Chirurgie sind schlicht nicht verfügbar.
Selbst für mittelschwere Erkrankungen weichen Expats häufig nach Äthiopien, Kenia oder in die Golfstaaten aus. Private Kliniken in Dschibuti-Stadt bieten etwas bessere Standards, sind aber teuer und in den Kapazitäten begrenzt.
Wer ohne internationalen Versicherungsschutz behandelt werden möchte, zahlt in der Regel sofort und in bar – Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert, Rechnungsstellung auf Rechnung ist die Ausnahme.