Das irakische Gesundheitssystem ist formal für alle zugänglich, aber ein funktionierendes Krankenversicherungssystem im westlichen Sinne existiert nicht. In Bagdad und einigen Großstädten gibt es private Kliniken mit vergleichsweise gutem Standard. Sobald man sich in ländlichere Regionen oder konfliktnahe Gebiete begibt, ist die medizinische Infrastruktur weitgehend zusammengebrochen.
Spezialisierte Diagnostik, komplexe Eingriffe oder Langzeittherapien sind außerhalb weniger privater Einrichtungen kaum verfügbar. Moderne Bildgebungsgeräte, spezialisierte Chirurgen oder intensivmedizinische Ausstattung auf europäischem Niveau fehlen auch in der Hauptstadt oft. Wer auf eine ernsthafte Erkrankung oder einen Unfall trifft, muss in vielen Fällen in ein Nachbarland oder nach Europa ausgeflogen werden.
- Stationäre Aufenthalte in privaten Kliniken: mehrere Tausend Euro pro Tag
- Medizinischer Rücktransport nach Deutschland: 30.000–100.000 Euro
- Ohne IPMI tragen Sie dieses Risiko vollständig selbst