Das staatliche Gesundheitssystem Nordmazedoniens ist grundsätzlich vorhanden, kämpft aber mit strukturellen Problemen. Viele öffentliche Kliniken sind technisch veraltet und haben lange Wartezeiten – besonders bei spezialärztlicher Versorgung oder geplanten Eingriffen können das Wochen bis Monate sein.
Für Ausländer ohne offiziellen Arbeitnehmerstatus oder anerkannten Aufenthaltsstatus ist der Zugang zum staatlichen System oft erheblich eingeschränkt. Selbstständige, Rentner und digitale Nomaden haben keinen automatischen Anspruch auf öffentliche Leistungen.
Selbst wer Zugang erhält, trägt bis zu 20 Prozent der Behandlungskosten selbst. Bei komplexeren Behandlungen summiert sich das schnell zu einer spürbaren finanziellen Belastung.