Das öffentliche Gesundheitssystem auf Mauritius steht grundsätzlich allen Bewohnern offen – auch Expats. Arztbesuche und Krankenhausbehandlungen in staatlichen Einrichtungen sind kostenlos. In der Praxis bedeutet das jedoch: erhebliche Wartezeiten, eingeschränkte Verfügbarkeit spezialisierter Behandlungen und eine Ausstattung, die nicht durchgehend dem Standard entspricht, den viele Deutsche aus ihrer Heimat kennen.
Wer eine komplexe Diagnose oder eine geplante Operation benötigt, wird in der Regel auf den privaten Sektor verwiesen – oder muss für bestimmte Eingriffe sogar nach Südafrika oder Europa reisen. Das öffentliche System ist als Grundversorgung geeignet, nicht als Hauptversorgung für anspruchsvolle medizinische Fälle.