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Norfolkinsel: Die richtige IPMI für Auswanderer und Expats

Die Norfolkinsel bietet nur Grundversorgung – wer ernsthaft erkrankt, wird per Ambulanzflug nach Australien ausgeflogen. Eine internationale Krankenversicherung (IPMI) schließt diese Lücke dauerhaft: für Auswanderer, Expats und Langzeitreisende, auch mit Vorerkrankungen.

  • 12 Anbieter im IPMI-Vergleich
  • ab 100 € monatlich (35 J.)
  • 000 Notruf wie Australien
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Reisekrankenversicherung reicht nicht. Klassische Reisepolicen laufen nach 45–90 Tagen ab und greifen nicht bei dauerhaftem Auslandsaufenthalt – genau dann, wenn der Schutz am dringendsten gebraucht wird.
  • Medicare gilt nicht für Deutsche. Das Gesundheitssystem der Insel wird von Queensland verwaltet, aber australische Medicare steht deutschen Auswanderern ohne entsprechenden Visumsstatus nicht zu.
  • Evakuierungsflüge kosten Zehntausende. Komplexe Eingriffe und Intensivmedizin sind auf der Norfolkinsel nicht möglich – ein Ambulanzflug nach Brisbane oder Sydney geht schnell in die Zehntausende Euro.
  • Vorerkrankungen bedeuten kein IPMI-Aus. FMU, Moratoriumsprinzip und anonyme Risikovoranfrage eröffnen auch bei Diabetes, Herzerkrankungen oder chronischen Leiden tragfähige Versicherungswege.
  • IPMI ist portabel und flexibel. Die meisten IPMI-Tarife gelten weltweit und lassen sich bei einem Wohnortwechsel – etwa aufs australische Festland – problemlos mitnehmen.
Mit KI zusammenfassen
Notruf 000 – aber nur Grundversorgung
Das Norfolk Island Health and Residential Aged Care Service (NIHRACS) ist die einzige medizinische Einrichtung der Insel. Der Notruf lautet 000, wie auf dem australischen Festland. NIHRACS deckt allgemeinmedizinische Versorgung und einfache Notfälle ab – keine Intensivmedizin, keine Onkologie, keine komplexen Operationen. Wer ernsthaft erkrankt, wird nach Brisbane oder Sydney ausgeflogen. Diese Evakuierungskosten müssen privat abgesichert sein.
GESUNDHEITSSYSTEM & ABSICHERUNG

Norfolkinsel verstehen: Was das für Ihre Krankenversicherung bedeutet

Australisches Territorium, Queensland-Verwaltung, kein Medicare-Anspruch – drei Fakten, die jede Versicherungsentscheidung prägen.

Das Gesundheitssystem der Norfolkinsel: Grundversorgung und ihre Grenzen

NIHRACS leistet Grundversorgung – spezialisierte Medizin existiert auf der Insel nicht.

Das Norfolk Island Health and Residential Aged Care Service (NIHRACS) ist die zentrale und einzige medizinische Einrichtung der Insel. Es bietet ambulante Behandlungen, allgemeinmedizinische Versorgung und grundlegende Notfallversorgung.

Was NIHRACS nicht leisten kann: komplexe Operationen, spezialisierte Fachmedizin, Intensivmedizin oder onkologische Behandlungen. Wer auf der Norfolkinsel ernsthaft erkrankt, wird in aller Regel per Ambulanzflug nach Brisbane oder Sydney ausgeflogen.

Solche Evakuierungsflüge kosten schnell mehrere zehntausend Euro – ohne dass dabei auch nur eine einzige Behandlungsstunde enthalten wäre. Für Langzeitbewohner ohne adäquaten Versicherungsschutz kann das existenzbedrohend werden.

  • Allgemeinmedizin und einfache Notfälle: durch NIHRACS abgedeckt
  • Intensivmedizin, Onkologie, komplexe Eingriffe: nicht auf der Insel möglich
  • Ambulanzflug nach Brisbane oder Sydney: schnell 20.000–50.000 Euro
  • Notruf 000 – wie auf dem australischen Festland

Australisches Territorium: Kein Medicare für Deutsche

Queensland verwaltet das Gesundheitssystem – schützt Expats aber nicht vor Behandlungskosten.

Seit 2016 wird die Norfolkinsel administrativ stärker in die australische Bundesstruktur eingebunden. Das Gesundheitssystem wird seither von Queensland verwaltet und finanziert – was die Qualität der Grundversorgung verbessert hat.

Für Nicht-Australier hat diese Zugehörigkeit jedoch eine entscheidende Konsequenz: Anspruch auf australische Medicare besteht für sie nicht. Deutsche Auswanderer sind von Medicare ausgeschlossen, sofern sie keine australische Staatsbürgerschaft oder einen Medicare-einschließenden Visumsstatus besitzen.

Die Queensland-Verwaltung verbessert also die lokale Infrastruktur – schützt Expats aber nicht vor den Kosten einer ernsthaften Erkrankung. Diese Lücke muss privat geschlossen werden.

IPMI vs. Reisekrankenversicherung: Der entscheidende Unterschied

Reisepolicen laufen ab – IPMI gilt dauerhaft, weltweit und portabel.

Viele Auswanderer machen einen kostspieligen Fehler: Sie verlassen Deutschland mit einer Reisekrankenversicherung im Gepäck und glauben, damit ausreichend geschützt zu sein. Reisekrankenversicherungen sind für vorübergehende Aufenthalte konzipiert – in der Regel für maximal 45 bis 90 Tage, bei einigen Anbietern bis zu einem Jahr.

Sie decken akute Erkrankungen ab, die während der Reise auftreten, nicht aber chronische Leiden oder Behandlungen, die auf einen dauerhaften Auslandsaufenthalt zurückzuführen sind. Sobald der Versicherungsnehmer seinen Lebensmittelpunkt ins Ausland verlagert, erlischt in vielen Fällen der Schutz.

Eine IPMI hingegen ist explizit für Menschen konzipiert, die dauerhaft oder langfristig im Ausland leben. Sie kennt keine Laufzeitbeschränkung, bietet weltweiten Schutz mit definierbaren Ausschlussregionen und lässt sich an veränderte Lebenssituationen anpassen.

  • Reisekrankenversicherung: max. 45–90 Tage, erlischt bei Wohnsitzverlagerung
  • IPMI: dauerhaft, kein Laufzeitlimit, portabel bei Umzug
  • IPMI deckt: stationär, ambulant, Notfallevakuierung, chronische Erkrankungen
  • Weltweiter Schutz mit optionalem USA-Ausschluss zur Prämienreduzierung
22places.de und andere Reiseblog-Vergleiche: Wo die Grenzen liegenReiseblog-Empfehlungen treffen für Auswanderer auf der Norfolkinsel nicht zu.

Portale wie 22places.de bieten persönliche Empfehlungen für Reisekrankenversicherungen – etwa HanseMerkur oder Allianz Travel. Diese Empfehlungen basieren auf eigenen Reiseerfahrungen und sind für Kurzzeit- oder Urlaubsreisen durchaus wertvoll.

Für Auswanderer und Langzeitbewohner der Norfolkinsel greifen diese Empfehlungen jedoch zu kurz: Reisekrankenversicherungen decken keine dauerhaften Auslandsaufenthalte ab und sind nicht als IPMI-Ersatz konzipiert. Wer auf 22places.de oder ähnlichen Blogs eine Versicherung für das Leben auf der Norfolkinsel recherchiert, erhält Ratschläge, die für seine Situation nicht ausgelegt sind.

IPMI-Spezialisten wie APRIL International, DR-WALTER oder BDAE, die auch auf solchen Plattformen gelegentlich erwähnt werden, bieten tatsächlich geeignete Produkte – aber auch hier lohnt ein strukturierter Vergleich anstelle einer einzelnen Blog-Empfehlung.

TARIFVERGLEICH

IPMI vs. Reisekrankenversicherung: Was wirklich zählt

Zwei Versicherungsmodelle, ein Urteil – für Auswanderer auf der Norfolkinsel gibt es nur eine sinnvolle Wahl.

IPMI

Internationale private Krankenversicherung für Dauerbewohner
  • LaufzeitUnbegrenzt, kein Ablaufdatum
  • GeltungsbereichWeltweit, USA-Ausschluss optional
  • Chronische ErkrankungenMitversicherbar nach Prüfung (FMU/Moratorium)
  • NotfallevakuierungExplizit eingeschlossen, oft ohne Limit
  • PortabilitätTarif bleibt bei Wohnortwechsel bestehen
  • Eignung NorfolkinselEinzige sinnvolle Lösung für Langzeitaufenthalt

Reisekrankenversicherung

Für kurzfristige Auslandsreisen konzipiert
  • LaufzeitMax. 45–90 Tage, Ausnahmen bis 1 Jahr
  • GeltungsbereichMeist weltweit, aber an Reisedauer geknüpft
  • Chronische ErkrankungenNicht abgedeckt, nur akute Neuerkrankungen
  • NotfallevakuierungOft begrenzt oder als Zusatz kostenpflichtig
  • PortabilitätErlischt bei dauerhafter Wohnsitzverlagerung
  • Eignung NorfolkinselUngeeignet – endet bevor die eigentliche Gefahr beginnt
ANBIETER-VERGLEICH

Die besten IPMI-Anbieter für die Norfolkinsel

Zwölf etablierte Anbieter im Vergleich – von etablierten Marken bis zu digitalen Spezialisten. Entscheidend: Deckungsumfang, Evakuierungsschutz und Umgang mit Vorerkrankungen.

April International
Spezialist für unbefristete Auslandsabsicherung mit flexibler Tarifgestaltung.
ZielgruppeAuswanderer, flexible Expats
ab/Monatab ca. 100 €
Details →
BDAE
Expat Smart: klare Leistungsstruktur für kostenbewusste Langzeitauswanderer.
ZielgruppeKostenbewusste Auswanderer
ab/Monatab ca. 90 €
Details →
Cigna Global
Modularer Aufbau: Grundschutz, Zahn und Vorsorge individuell kombinierbar.
ZielgruppeAuswanderer mit Individualansprüchen
ab/Monatab ca. 120 €
Details →
Genki
Digitaler IPMI-Anbieter, monatlich kündbar – für jüngere Auswanderer und Nomaden.
ZielgruppeJüngere Auswanderer, digitale Nomaden
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
Morgan Price
Umfangreiche stationäre Deckung aus Großbritannien – für maximale Absicherung.
ZielgruppeAuswanderer mit Fokus auf Vollschutz
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
PassportCard
Cashless-Claim über eigene Debit-Karte, keine Vorfinanzierung.
ZielgruppeExpats mit häufigen Arztbesuchen, Familien
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
ANBIETER IM DETAIL

APRIL, DR-WALTER, BDAE & HanseMerkur: Was unterscheidet die Anbieter?

Vier Anbieter, die im Norfolkinsel-Kontext häufig verglichen werden – mit ihren jeweiligen Stärken und Schwerpunkten.

APRIL International: Spezialist für unbefristete AuslandsabsicherungFlexibel und auf Auswanderer ausgerichtet – aber kein Norfolkinsel-Spezialist.

APRIL International positioniert sich als Spezialist für unbefristete Auslandskrankenversicherungen und richtet sich explizit an Auswanderer. Die Tarifgestaltung ist flexibel, der Deckungsumfang solide – APRIL gehört zu den bekanntesten Namen im europäischen IPMI-Markt.

Im Norfolkinsel-Kontext punktet APRIL mit weltweitem Schutz und einer klaren Positionierung für Langzeitaufenthalte. Eine spezifische Anpassung an australische Territorien oder Queensland-Besonderheiten bietet APRIL nicht – das ist aber bei keinem IPMI-Anbieter marktüblich.

APRIL eignet sich besonders für Auswanderer, die eine etablierte europäische Marke bevorzugen und flexible Tarifoptionen schätzen.

DR-WALTER: Klassiker für Deutsche im AuslandAn deutscher Leistungslogik orientiert – vertraut für GKV-Wechsler.

DR-WALTER ist besonders bei Deutschen im Ausland bekannt und wird unter anderem über das Portal deutsche-im-ausland.org beworben. Die Tarife orientieren sich an der deutschen Leistungslogik, was den Übergang von der gesetzlichen Krankenversicherung erleichtert.

Stärken liegen in der Vertrautheit für GKV-Wechsler und in klaren Leistungsbeschreibungen. Für die Norfolkinsel relevant: DR-WALTER bietet Lösungen mit Notfallevakuierungsschutz, der für die abgelegene Insellage unverzichtbar ist.

Wer von der deutschen GKV in eine IPMI wechselt und eine deutschsprachige Betreuung priorisiert, findet bei DR-WALTER einen verlässlichen Einstieg.

BDAE Expat Smart: Kosteneffizienz mit klarer StrukturKlares Preis-Leistungs-Profil für kostenbewusste Langzeitauswanderer.

Der BDAE Expat Smart-Tarif richtet sich an kostenbewusste Auswanderer, die eine klare Leistungsstruktur ohne große Komplexität bevorzugen. BDAE ist im deutschsprachigen Raum gut etabliert und bietet tagesgenaue Abrechnung.

Für die Norfolkinsel ist der Evakuierungsschutz das entscheidende Kriterium – BDAE deckt medizinische Rücktransporte ab, was für die Insellage unverzichtbar ist. Der Tarif eignet sich besonders für jüngere Auswanderer ohne komplexe Vorerkrankungen, die klare Konditionen zu einem kalkulierbaren Preis suchen.

Im Vergleich zu modularen Anbietern wie Cigna ist BDAE weniger individuell konfigurierbar – dafür transparenter in der Grundstruktur.

HanseMerkur: Solide Reputation im internationalen SegmentKlassischer deutscher Anbieter – bekannt aus Reiseblog-Empfehlungen wie 22places.de.

HanseMerkur ist einer der bekanntesten deutschen Versicherer im Auslandsbereich und wird häufig in Reiseblog-Empfehlungen erwähnt – unter anderem auf 22places.de, das HanseMerkur für Reisende empfiehlt.

Wichtig für Norfolkinsel-Auswanderer: HanseMerkur ist primär für Reisekrankenversicherungen bekannt, bietet aber auch internationale Langzeit-Lösungen an. Der Unterschied zwischen einer Reise-Police und einer vollwertigen IPMI muss beim Abschluss klar differenziert werden – Reiseblog-Empfehlungen beziehen sich meist auf das Reisesegment, nicht auf IPMI für Dauerbewohner.

Für einen strukturierten IPMI-Vergleich auf der Norfolkinsel empfiehlt sich, HanseMerkur gemeinsam mit reinen IPMI-Spezialisten zu vergleichen, um die tatsächlichen Leistungsunterschiede zu erkennen.

VORERKRANKUNGEN

Vorerkrankungen? Kein IPMI-Aus – Ihre drei Wege zur Absicherung

Diabetes, Herzerkrankungen, chronische Leiden – es gibt immer einen Weg. Entscheidend ist die richtige Strategie vor dem Antrag.

Full Medical Underwriting (FMU): Maximale Klarheit von Anfang anVollständige Offenlegung – Sie wissen sofort, was gedeckt ist und was nicht.

Beim Full Medical Underwriting legt der Antragsteller seinen vollständigen Gesundheitszustand offen. Der Versicherer prüft jeden Befund und entscheidet, welche Vorerkrankungen gedeckt, ausgeschlossen oder gegen Aufpreis mitversichert werden.

Das Ergebnis ist maximale Klarheit: Sie wissen von Anfang an, wofür Sie Schutz haben – und wofür nicht. FMU eignet sich besonders für Personen mit komplexeren oder aktuellen Vorerkrankungen, die eine verlässliche Planungsgrundlage benötigen.

  • Vollständige Gesundheitsprüfung vor Vertragsabschluss
  • Klare Regelung: gedeckt, ausgeschlossen oder Aufpreis
  • Ideal bei komplexen oder aktuellen Vorerkrankungen
  • Verbindliche Aussage vor Vertragsabschluss
Moratoriumsprinzip: Kein Fragebogen, aber WartezeitOhne Gesundheitsfragen – Vorerkrankungen werden 24 Monate ausgeschlossen.

Das Moratoriumsprinzip verzichtet auf einen Gesundheitsfragebogen. Vorerkrankungen werden pauschal für einen definierten Zeitraum – meist zwei Jahre – ausgeschlossen. Treten in dieser Zeit keine Symptome auf, werden sie danach automatisch mitversichert.

Dieses Modell eignet sich besonders für Personen mit leichten oder länger zurückliegenden Erkrankungen, die keine vollständige Gesundheitsprüfung durchlaufen möchten. Achtung: Während der 24-monatigen Wartefrist sind Behandlungen der Vorerkrankung nicht erstattungsfähig.

  • Kein Gesundheitsfragebogen erforderlich
  • Vorerkrankungen 24 Monate pauschal ausgeschlossen
  • Danach automatische Mitversicherung bei symptomfreiem Verlauf
  • Geeignet für leichte oder lange zurückliegende Erkrankungen
Anonyme Risikovoranfrage: Ihre Versicherbarkeit schützenErst anonym prüfen – dann sicher entscheiden. Kein HIS-Pool-Risiko.

Bevor ein offizieller Antrag gestellt wird, prüft Insurancy anonym bei mehreren Versicherern, zu welchen Konditionen eine Aufnahme möglich wäre. Das ist entscheidend, weil abgelehnte Anträge im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft) vermerkt werden können – was spätere Anträge bei anderen Versicherern erschwert.

Die anonyme Voranfrage schützt Ihre Versicherbarkeit, bevor Sie sich festlegen. Für Auswanderer auf die Norfolkinsel bedeutet das konkret: Auch mit komplexen Erkrankungen gibt es Wege zu einem tragfähigen Versicherungsschutz – wenn die Reihenfolge stimmt.

  • Prüfung bei mehreren Versicherern – ohne offiziellen Antrag
  • Kein Eintrag im HIS-Pool bei Ablehnung der Voranfrage
  • Volle Übersicht über Konditionen vor Entscheidung
  • Von Insurancy kostenlos und vertraulich durchgeführt
IHR WEG ZUR ABSICHERUNG

In vier Schritten zur richtigen IPMI für die Norfolkinsel

Von der ersten Analyse bis zum laufenden Schutz – strukturiert und ohne Umwege.

  1. 10 Minuten
    Situation analysieren

    Alter, Gesundheitszustand, geplante Aufenthaltsdauer und Budget klären. Bei Vorerkrankungen: anonyme Risikovoranfrage vor jedem offiziellen Antrag.

  2. Übernahme durch Insurancy
    Anbieter vergleichen

    Insurancy vergleicht alle zwölf IPMI-Anbieter auf Deckungsumfang, Evakuierungsschutz, Wartezeiten und Portabilität – passend zur Norfolkinsel-Situation.

  3. Beratungsgespräch
    Tarif auswählen

    Persönliche Empfehlung mit konkreten Preisen und Leistungsvergleich. Fragen zu Australien-Einschluss, Zahnleistungen oder Familientarifen werden direkt beantwortet.

  4. Innerhalb weniger Tage
    Antrag stellen & Schutz starten

    Insurancy begleitet die Antragsstellung. Bei Vorerkrankungen: Voranfrage-Ergebnis fließt direkt ein. Schutz startet zum gewünschten Datum.

Insurancy: Marktbreiter Vergleich – zertifizierter Versicherungsmakler
Insurancy ist zertifizierter Versicherungsmakler nach §34d GewO und vergleicht anbieterübergreifend zwölf IPMI-Anbieter für die Norfolkinsel. Bekannt aus Versicherungsbote, Asscompact, VersicherungswirtschaftHeute und Pfefferminzia. 20 % der Unternehmensgewinne fließen in soziale Projekte. Die anonyme Risikovoranfrage bei Vorerkrankungen ist fester Bestandteil des Beratungsprozesses – Ihre Versicherbarkeit bleibt geschützt, bevor Sie sich festlegen.
HÄUFIGE FRAGEN

Ihre Fragen zur IPMI auf der Norfolkinsel beantwortet

Brauche ich auf der Norfolkinsel wirklich eine eigene internationale Krankenversicherung?
Ja, unbedingt. Das NIHRACS bietet nur Grundversorgung – spezialisierte Behandlungen, Intensivmedizin und Notfallevakuierungen auf das australische Festland sind nicht durch die lokale Infrastruktur abgedeckt. Ein Ambulanzflug nach Brisbane oder Sydney kostet schnell mehrere zehntausend Euro. Ohne IPMI tragen Sie dieses Risiko vollständig selbst.
Habe ich als Deutscher Anspruch auf australische Medicare?
In der Regel nicht. Medicare steht australischen Staatsbürgern und bestimmten Visumsinhabern zu. Für die meisten deutschen Auswanderer auf der Norfolkinsel besteht kein Anspruch – unabhängig davon, dass das Gesundheitssystem der Insel von Queensland verwaltet wird. Eine private IPMI ist die einzige verlässliche Absicherung.
Kann ich meine deutsche gesetzliche Krankenversicherung behalten?
Nur sehr eingeschränkt. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt im Ausland keine Leistungen, sobald der Wohnsitz dauerhaft ins Ausland verlegt wird. Eine freiwillige Weiterversicherung ist möglich, bietet aber keinen Schutz auf der Norfolkinsel. Für Langzeitbewohner ist eine IPMI die einzige sinnvolle Lösung.
Was kostet eine IPMI für die Norfolkinsel ungefähr?
Die Beiträge variieren erheblich je nach Alter, Gesundheitszustand, Deckungsumfang und Selbstbehalt. Für einen gesunden 35-Jährigen beginnen solide IPMI-Tarife ab etwa 100 bis 150 Euro monatlich. Im höheren Alter oder bei Vorerkrankungen steigen die Beiträge entsprechend – eine individuelle Berechnung ist unumgänglich.
Wie unterscheidet sich APRIL International von DR-WALTER bei Auslandsabsicherung?
APRIL International positioniert sich als Spezialist für unbefristete Auslandskrankenversicherungen mit flexibler Tarifgestaltung und ist europaweit bekannt. DR-WALTER orientiert sich stärker an der deutschen Leistungslogik und richtet sich besonders an GKV-Wechsler, die vertraute Strukturen suchen. Beide Anbieter decken Notfallevakuierungen ab – der entscheidende Unterschied liegt in Tarifflexibilität, Prämienstruktur und Kundenbetreuung. Ein strukturierter Vergleich beider Anbieter ist empfehlenswert.
Gilt meine IPMI auch, wenn ich die Norfolkinsel vorübergehend verlasse?
Bei den meisten IPMI-Tarifen ja. Weltweiter Schutz – mit optionalem Ausschluss der USA zur Prämienreduzierung – ist ein Standardmerkmal. Prüfen Sie dennoch die genauen Bedingungen Ihres Tarifs, insbesondere bei längeren Aufenthalten in Drittländern oder bei einem Umzug aufs australische Festland.
Was passiert bei Vorerkrankungen – gibt es wirklich keine Möglichkeit, eine IPMI abzuschließen?
Doch. Drei Wege stehen zur Verfügung: Full Medical Underwriting (FMU) mit vollständiger Gesundheitsprüfung und klaren Konditionen, das Moratoriumsprinzip ohne Fragebogen aber mit 24-monatigem Ausschluss, und die anonyme Risikovoranfrage, die Insurancy vor jedem offiziellen Antrag durchführt – um Ihren HIS-Pool-Eintrag zu schützen. Auch mit Diabetes, Herzerkrankungen oder chronischen Leiden gibt es tragfähige Wege.
Was passiert, wenn ich von der Norfolkinsel auf das australische Festland umziehe?
Die meisten IPMI-Tarife sind portabel, das heißt, sie gelten auch nach einem Wohnortwechsel. Australien kann je nach Tarif im Deckungsgebiet enthalten sein oder gegen Aufpreis eingeschlossen werden. Klären Sie diesen Punkt vor Vertragsabschluss – gerade weil ein Umzug aufs Festland für viele Norfolkinsel-Bewohner mittelfristig eine reale Option ist.

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Zwölf Anbieter, ein Ziel: die richtige internationale Krankenversicherung für Ihr Leben auf der Norfolkinsel. Bei Vorerkrankungen führen wir vorab eine anonyme Risikovoranfrage durch – damit Ihre Versicherbarkeit geschützt bleibt.

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