Das Royal Victoria Teaching Hospital in Banjul ist die größte öffentliche Einrichtung des Landes – und leidet unter den gleichen Problemen wie das gesamte gambische Gesundheitssystem: chronische Unterfinanzierung, Medikamentenmangel und veraltete Ausrüstung. Komplexe Eingriffe sind hier oft schlicht nicht durchführbar.
Fachärzte für Kardiologie, Onkologie oder Neurologie sind in Gambia praktisch nicht verfügbar. Wer eine ernsthafte Diagnose braucht oder spezialisierte Behandlung benötigt, muss das Land verlassen – typischerweise nach Senegal, Großbritannien oder Deutschland.
- Wartezeiten im öffentlichen System sind lang und unvorhersehbar
- Intensivmedizinische Kapazitäten sind stark begrenzt
- Viele westliche Medikamente sind nicht vorrätig oder nur als Import erhältlich
- Sprachliche Barrieren in der Arzt-Patient-Kommunikation