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Peru-Expat: Was kostet wirklich die richtige Absicherung?

Vom öffentlichen SIS bis zur IPMI: Wer dauerhaft in Peru lebt, braucht mehr als eine Touristenversicherung. Dieser Guide vergleicht 12 Anbieter, erklärt Vorerkrankungsoptionen und zeigt, was ein Expat-Leben in Peru inklusive Gesundheitsschutz monatlich wirklich kostet.

  • 72–96 € lokale Tarife/Monat
  • > 50.000 € Rücktransportkosten
  • 9 % Sozialbeitrag EsSalud
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
Über den AutorSchließen
Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • Reiseversicherung reicht nicht. Ab einem Aufenthalt von mehr als 56 bis 365 Tagen greift eine klassische Reisekrankenversicherung nicht mehr vollständig – für Langzeitaufenthalte ist eine IPMI zwingend.
  • Vorerkrankungen bedeuten kein Versicherungs-Aus. FMU, Moratorium und anonyme Risikovoranfrage bieten auch Menschen mit Diagnosen gangbare Wege in den vollwertigen Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung-Schutz.
  • Stadt-Land-Gefälle ist entscheidend. In Lima und Arequipa gibt es gut ausgestattete Privatkliniken – in ländlichen Regionen und im Amazonasgebiet ist Notfallversorgung schlicht nicht garantiert.
  • Ein Arztbesuch übersteigt die Monatsprämie. Ein Facharzttermin in Lima kostet 50–150 USD, ein MRT 200–500 USD – eine IPMI ist günstiger als ein einziger ungeplanter Privatbesuch.
  • Anonyme Voranfrage schützt Ihre Versicherbarkeit. Wer ohne Makler direkt einen Antrag stellt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im HIS-Pool, der künftige Anträge erheblich erschwert.
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REISEVERSICHERUNG VS. IPMI

Kurzfristschutz oder echte Absicherung?

Welcher Versicherungstyp passt zu Ihrem Aufenthalt in Peru – und warum der Unterschied im Ernstfall alles ausmacht.

Reisekrankenversicherung

Für Urlauber und kurzfristige Aufenthalte
  • Maximale LaufzeitMeist 56 Tage, max. 365 Tage je Anbieter
  • Chronische ErkrankungenNur Notfallbehandlung, keine Dauerversorgung
  • VorsorgeuntersuchungenIn der Regel ausgeschlossen
  • ZahnbehandlungNotfallversorgung minimal, kein Planschutz
  • Medizinischer RücktransportOft eingeschlossen, aber Deckungssumme begrenzt
  • Wohnsitzland PeruGilt als Reiseland, nicht als Wohnsitzland

IPMI (Internationale Krankenversicherung)

Für Auswanderer, Expats und Langzeitreisende
  • Maximale LaufzeitKeine Laufzeitbegrenzung, dauerhafter Schutz möglich
  • Chronische ErkrankungenAmbulante und stationäre Dauerversorgung inklusive
  • VorsorgeuntersuchungenVorsorge und Check-ups je nach Tarif eingeschlossen
  • ZahnbehandlungZahnleistungen als Zusatzmodul wählbar
  • Medizinischer RücktransportVollständiger Rücktransportschutz, auch geplant
  • Wohnsitzland PeruPeru als dauerhafter Wohnortland anerkannt
Klassischer Fallstrick für Peru-Expats
Viele Auswanderer starten mit einer Reisekrankenversicherung und verlängern sie monatlich – bis nach sechs Monaten eine neue Diagnose gestellt wird. Ab diesem Moment gilt diese Erkrankung als Vorerkrankung und ist beim Wechsel in eine IPMI möglicherweise ausgeschlossen. Frühzeitig wechseln schützt Ihren Versicherungsschutz langfristig.
ANBIETER-VERGLEICH

12 IPMI-Anbieter speziell für Peru

Von Allianz Care bis PassportCard: Hier finden Sie die wichtigsten internationalen Krankenversicherer, die für einen Langzeitaufenthalt in Peru geeignet sind – mit Zielgruppe und Preisorientierung.

April International
Flexibel konfigurierbare Tarife mit guter Abdeckung in Lateinamerika.
ZielgruppeJüngere Expats und Selbstständige
ab/Monatab 60 €
Details →
BDAE
Speziell für die deutschsprachige Auswanderer-Community, inkl. Assistance-Leistungen.
ZielgruppeDeutschsprachige Auswanderer
ab/Monatab 70 €
Details →
Cigna Global
Leistungsstarke Tarife mit großem Netzwerk in Lateinamerika, für Familien geeignet.
ZielgruppeFamilien und Expats mit hohen Ansprüchen
ab/Monatab 120 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI mit sehr gutem stationären und ambulanten Leistungspaket.
ZielgruppeExpats mit Fokus auf Leistungstiefe
ab/Monatab 90 €
Details →
Freedom Health
Klare Tarifstruktur ohne Zusatz-Optionen-Overload, wettbewerbsfähige Prämien.
ZielgruppeKostenbewusste Expats
ab/Monatab 65 €
Details →
Genki
Monatlich kündbare Struktur für digitale Nomaden – Bedingungen für Dauerwohnsitz prüfen.
ZielgruppeDigitale Nomaden, flexible Reisende
ab/Monatab 55 €
Details →
MAWISTA
Spezialisierter Expat-Schutz mit mehrjährigen Laufzeiten und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
ZielgruppeLangzeitauswanderer und Expats
ab/Monatab 60 €
Details →
Morgan Price
Attraktive Prämien für Nicht-USA-Regionen wie Lateinamerika, solide Basisleistungen.
ZielgruppeKostenbewusste Expats ohne USA-Bedarf
ab/Monatab 55 €
Details →
PassportCard
Direkte Bezahlung per Debitkarte statt Kostenerstattung – ideal bei bürokratischen Hürden.
ZielgruppeExpats, die Vorleistungen vermeiden wollen
ab/Monatab 75 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
VORERKRANKUNGEN & ANTRAG

Trotz Diagnose: So kommen Sie in den IPMI-Schutz

FMU, Moratorium und anonyme Risikovoranfrage – drei Wege, die Expats mit Vorerkrankungen kennen müssen.

Full Medical Underwriting (FMU): Klarheit vor Abschluss

Vollständige Gesundheitsprüfung – mit Rechtssicherheit als Gegenleistung.

Beim Full Medical Underwriting prüft der Versicherer Ihre komplette Krankengeschichte und entscheidet vor Vertragsabschluss, ob und zu welchen Konditionen er Sie versichert. Vorerkrankungen können dabei ausgeschlossen, mit Beitragszuschlag versichert oder – in günstigen Fällen – vollständig eingeschlossen werden.

Der entscheidende Vorteil: Was im Vertrag eingeschlossen ist, bleibt eingeschlossen. Es gibt keine nachträglichen Leistungsablehnungen auf Basis der Krankengeschichte. FMU erfordert ehrliche und vollständige Angaben – unvollständige oder fehlerhafte Angaben können im Leistungsfall zur Vertragsanfechtung führen.

Für Expats mit Diabetes, Bluthochdruck, Schilddrüsenerkrankungen oder früheren Krebsdiagnosen gilt: Es gibt fast immer eine Lösung über FMU – sie erfordert jedoch Kenntnis der richtigen Anbieter und eine kompetente Antragsbegleitung.

  • Vollständige Krankengeschichte wird vor Abschluss bewertet
  • Ausschlüsse, Zuschläge oder vollständiger Einschluss möglich
  • Rechtssicherheit: Keine nachträgliche Ablehnung für eingeschlossene Leistungen
  • Ehrliche Angaben sind Pflicht – Verstöße können den Vertrag nichtig machen

Moratorium: Schneller Abschluss, Wartezeit in Kauf nehmen

Keine Gesundheitsprüfung – dafür 24 Monate Wartezeit für Vorerkrankungen.

Das Moratorium-Modell verzichtet auf eine vollständige Gesundheitsprüfung. Stattdessen werden Vorerkrankungen für einen definierten Zeitraum – meist zwei Jahre – vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Bleiben Sie in dieser Übergangszeit beschwerdefrei, werden sie danach automatisch in den Schutz aufgenommen.

Anbieter wie ALC Health (Auslandskrankenversicherungen-Fuss) bieten explizit Moratorium-Optionen für Langzeitaufenthalte in Lateinamerika an. Auch Perspektiveausland.com verweist auf dieses Modell als Alternative zur vollständigen Gesundheitsprüfung.

Der Vorteil liegt im schnellen Abschluss ohne aufwendige Dokumentenprüfung. Der Nachteil: Wartezeiten bis 24 Monate für bestehende Erkrankungen bedeuten echtes Risiko, wenn in dieser Zeit ein Leistungsfall eintritt.

  • Kein aufwendiger Gesundheitsfragebogen beim Abschluss
  • Vorerkrankungen für 2 Jahre ausgeschlossen, danach automatisch aufgenommen
  • Schnelle Policierung, geeignet bei Zeitdruck
  • Risiko: In der Wartezeit kein Schutz für bestehende Erkrankungen

Anonyme Risikovoranfrage: Schutz vor HIS-Eintrag

Das wichtigste Instrument, das die meisten Antragsteller nicht kennen.

Bevor Sie formal einen Antrag stellen, kann ein erfahrener Versicherungsmakler Ihre Gesundheitssituation anonym bei mehreren Versicherern anfragen. Das Ergebnis zeigt, welcher Anbieter zu welchen Konditionen bereit wäre, Sie zu versichern – ohne dass eine Ablehnung dokumentiert wird.

Warum das entscheidend ist: Im Hinweis- und Informationssystem (HIS-Pool) der Versicherer werden Ablehnungen registriert. Ein Eintrag kann künftige Anträge bei anderen Versicherern erheblich erschweren oder sogar verhindern. Die anonyme Voranfrage schützt Ihre Versicherbarkeit dauerhaft.

Insurancy führt diese anonymen Marktanfragen als Teil der strukturierten Antragsbegleitung durch – von der Gesundheitsprofil-Erfassung über den Anbietervergleich unter realen Konditionen bis zur finalen Antragsstellung mit korrekter Formulierung der Gesundheitsangaben.

  • Anonym: Keine offizielle Ablehnung, kein HIS-Eintrag
  • Mehrere Anbieter gleichzeitig anfragbar
  • Ergebnis: Reale Konditionen vor der Entscheidung bekannt
  • Maklerleistung: Insurancy übernimmt die komplette Koordination
ANTRAGSBEGLEITUNG

Schritt für Schritt: So läuft der Antrag bei Vorerkrankungen

  1. 1
    Gesundheitsprofil erfassenSchritt 1

    Vollständige, strukturierte Aufnahme der gesamten Krankengeschichte – Diagnosen, Medikamente, Behandlungen. Die Basis für alle weiteren Schritte.

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    Anonyme Marktanfrage startenSchritt 2

    Insurancy fragt Ihre Situation anonym bei relevanten IPMI-Anbietern an. Keine offiziellen Anträge, kein HIS-Risiko. Ergebnis: konkrete Konditionen mehrerer Anbieter.

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    Angebote vergleichenSchritt 3

    Nicht nur nach Preis, sondern nach tatsächlichem Leistungsumfang für Ihre spezifische Situation – welche Vorerkrankungen sind eingeschlossen, welche Selbstbehalte lohnen sich?

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    Antrag korrekt formulierenSchritt 4

    Die Antragsformulierung ist entscheidend: Unvollständige oder missverständliche Angaben können im Leistungsfall zur Ablehnung führen. Insurancy begleitet Sie Satz für Satz.

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    Nachbetreuung aus PeruSchritt 5

    Unterstützung im Leistungsfall – auch aus Peru, auch auf Deutsch. Kommunikation mit dem Versicherer, Begleitung bei Erstattungsprozessen.

GESUNDHEITSKOSTEN PERU

Was Sie zahlen, wenn die Versicherung fehlt

Privatärztliche Behandlung in Peru ist erschwinglich im Vergleich zu Deutschland – aber ohne Versicherung summieren sich die Kosten schnell.

50–150 $
Facharzttermin privatEin einfacher Besuch in einer Privatklinik in Lima kostet zwischen 50 und 150 US-Dollar – abhängig von Fachrichtung und Einrichtung.
200–500 $
MRT-UntersuchungBildgebende Diagnostik ist im Privatsektor signifikant teurer als ein Monats-beitrag einer IPMI.
30–80 $
BlutuntersuchungRoutineanalysen im Privatlabor – ohne Versicherung auf eigene Rechnung.
> 50.000 €
Medizinischer RücktransportEin Rücktransport nach Deutschland ohne Versicherungsschutz kann fünfstellige Beträge erreichen – eine der teuersten Einzelpositionen im Notfall.
LEBENSHALTUNGSKOSTEN PERU

Was das Expat-Leben in Peru wirklich kostet

Wohnen, Essen, Transport und Gesundheitsbudget – ein realistischer Überblick für die Finanzplanung.

Wohnen: Lima vs. Regionen

Miraflores oder Cusco? Der Standort entscheidet über 50 % Ihrer Mietkosten.

In Lima zahlen Expats für eine moderne 2-Zimmer-Wohnung in guten Stadtvierteln wie Miraflores oder San Isidro zwischen 600 und 1.200 Euro pro Monat. Außerhalb Limas – etwa in Cusco, Arequipa oder an der Küste – liegen die Mietpreise deutlich niedriger: meist zwischen 300 und 600 Euro.

Tipp zur Kostensenkung: Wer nicht beruflich an Lima gebunden ist, findet in mittelgroßen Städten wie Trujillo oder Ica ein deutlich günstigeres Preisniveau bei vergleichbarer Infrastruktur. Viele Expats wählen Lima als Basis für die ersten Monate und ziehen dann in ruhigere Regionen.

  • Lima Miraflores/San Isidro: 600–1.200 €/Monat
  • Cusco, Arequipa: 300–600 €/Monat
  • Mittelgroße Städte: 200–400 €/Monat als Richtwert

Lebensmittel, Transport und Freizeit

Lokaler Einkauf spart erheblich – Importwaren verteuern das Budget merklich.

Wer auf lokalen Märkten einkauft, kommt mit 150 bis 250 Euro pro Monat für zwei Personen aus. Mittagsmenüs (Menú del Día) in einfachen Restaurants kosten 2 bis 4 Euro – eine der angenehmsten Seiten des peruanischen Alltags. Importierte Produkte aus Europa oder Nordamerika sind hingegen teuer.

Transport: Ridesharing-Apps wie Uber oder InDriver kosten monatlich 50 bis 100 Euro. Freizeit und Kultur – Restaurants, Sport, Konzerte – sollten mit 200 bis 400 Euro monatlich veranschlagt werden.

Gesamtorientierung für einen Expat-Haushalt in Lima: Miete 700–1.000 €, Lebensmittel 200–300 €, Transport 50–100 €, Freizeit 200–400 €, Internationale Krankenversicherung im Vergleich 80–200 € – Gesamtbudget ca. 1.230–2.000 € pro Monat.

  • Lebensmittel lokal: 150–250 €/Monat für zwei Personen
  • Menú del Día: 2–4 € pro Mittagessen
  • Ridesharing: 50–100 €/Monat
  • Freizeit: 200–400 €/Monat je nach Lebensstil

Spartipps: Gesundheitsbudget optimieren

Wie Sie Arztkosten planbar halten – trotz privatem Gesundheitssystem.

Der erste Spartipp ist struktureller Natur: Eine IPMI mit Selbstbehalt senkt die Monatsprämie erheblich. Wer einen Selbstbehalt von 500 oder 1.000 Euro pro Jahr wählt, zahlt deutlich weniger laufende Beiträge und übernimmt kleine Arztbesuche selbst – was bei den ohnehin moderaten Kosten in Peru oft sinnvoll ist.

Generika statt Markenmedikamente: Im peruanischen Privatsektor sind lokale Generika erschwinglich und weit verbreitet. Europäische oder US-amerikanische Markenpräparate sind hingegen schwer erhältlich oder teuer. Wer auf Dauermedikation angewiesen ist, sollte vor dem Umzug einen Mehrmonatsvorrat mitnehmen und die Verfügbarkeit vor Ort klären.

Holafly nennt lokale Krankenversicherungstarife in Peru von 72 bis 96 Euro pro Monat als Vergleichswert – diese decken jedoch nur Basisleistungen ab und schließen internationalen Schutz, Rücktransport und chronische Erkrankungen aus. Für Expats sind sie kein vollwertiger Ersatz für eine IPMI.

  • Selbstbehalt wählen: 500–1.000 € Jahresfranchise senkt die Monatsprämie
  • Lokale Generika nutzen – Markenpräparate sind teuer und schwer beschaffbar
  • Lokale Tarife (72–96 €/Monat) decken keinen internationalen Schutz ab
  • Regelmäßige Tarifprüfung: IPMI-Prämien steigen mit dem Alter – frühzeitig einsteigen lohnt sich
Peruanisches Gesundheitssystem: Was Expats wissen müssen
Das öffentliche SIS ist für einkommensschwache Peruaner konzipiert und für Ausländer praktisch unzugänglich. Angestellte zahlen 9 % des Einkommens in EsSalud ein – erhalten dafür aber eine Versorgung mit langen Wartezeiten und veralteter Ausstattung. Die qualitativ gute medizinische Versorgung konzentriert sich auf Lima, Arequipa und Cusco. In ländlichen Regionen und im Amazonasbecken ist schnelle Notfallversorgung schlicht nicht garantiert – ein zentrales Argument für umfassenden IPMI-Schutz mit Rücktransportleistung. Mehr dazu: Krankenversicherung ohne staatliches Gesundheitssystem.
Perspektiveausland.com & Florida-Krankenversicherung: Einordnung
Portale wie Perspektiveausland.com bieten einen breiten Überblick über verschiedene Versicherungsarten für Auswanderer in Peru – gehen aber selten in die Tiefe bei IPMI-Spezifika oder Vorerkrankungsoptionen. Florida-Krankenversicherung.de listet einige Anbieter (u.a. Foyer Global Health) für Peru, bleibt aber bei Leistungsdetails und Vorerkrankungen sehr knapp. Für eine fundierte Anbieterauswahl mit anonymer Risikovoranfrage empfiehlt sich die Beratung durch einen spezialisierten Makler – der alle Anbieter kennt und Ihre individuelle Situation ohne HIS-Risiko prüfen kann.
Insurancy-Experte
EXPERTEN-EINSCHÄTZUNG
Die größte psychologische Hürde beim IPMI-Abschluss ist die Angst, wegen Vorerkrankungen gar nicht versicherbar zu sein. In der Praxis finden wir für fast jeden Expat eine Lösung – entscheidend ist der richtige Weg zum richtigen Anbieter.
Insurancy-Experte · Spezialist für internationale Krankenversicherung, Versicherungsmakler §34d GewO
HÄUFIGE FRAGEN

Ihre Fragen zur Krankenversicherung in Peru

Kann ich als Auswanderer die peruanische EsSalud als alleinige Absicherung nutzen?
EsSalud ist die staatliche Sozialversicherung für Arbeitnehmer in Peru – als Angestellter zahlen Sie 9 % Ihres Einkommens ein. Die Versorgungsqualität entspricht jedoch nicht deutschen Standards: lange Wartezeiten, veraltete Ausstattung und sprachliche Barrieren sind typisch. Internationaler Schutz, Rücktransport nach Deutschland und Behandlungen im Ausland sind nicht abgedeckt. Für eine vollwertige Absicherung als Expat ist EsSalud allein nicht ausreichend.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Peru pro Monat?
Je nach Alter, Gesundheitszustand, Selbstbehalt und Leistungsumfang liegen IPMI-Prämien für Peru-Expats zwischen ca. 55 und 200 Euro pro Monat. Lokale peruanische Tarife sind mit 72–96 Euro/Monat günstiger, decken aber keinen internationalen Schutz, Rücktransport oder chronische Erkrankungen ab. Für einen vollwertigen Langzeitschutz empfehlen sich IPMI-Tarife ab ca. 80–120 Euro monatlich.
Ich habe Vorerkrankungen – bekomme ich trotzdem eine internationale Krankenversicherung für Peru?
Ja, in den meisten Fällen gibt es eine Lösung. Die drei wichtigsten Wege sind Full Medical Underwriting (FMU) mit vollständiger Gesundheitsprüfung und Rechtssicherheit, das Moratorium-Modell (Vorerkrankungen für 2 Jahre ausgeschlossen, danach automatisch eingeschlossen) und die anonyme Risikovoranfrage, bei der ein Makler Ihre Situation vorab ohne HIS-Risiko bei mehreren Anbietern prüft. Besonders für Expats mit Diabetes, Bluthochdruck oder Schilddrüsenerkrankungen gibt es bewährte Anbieter und Tarifwege – mehr dazu unter Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung.
Was versteht man unter dem Moratorium und welche Anbieter bieten es für Peru an?
Beim Moratorium-Modell wird auf eine vollständige Gesundheitsprüfung verzichtet. Bestehende Vorerkrankungen werden für einen definierten Zeitraum – meist zwei Jahre – ausgeschlossen. Bleiben Sie beschwerdefrei, werden sie danach automatisch in den Schutz aufgenommen. Anbieter wie ALC Health (über Auslandskrankenversicherungen-Fuss) bieten dieses Modell explizit für Langzeitaufenthalte in Lateinamerika an. Der Nachteil: In der Wartezeit sind Sie für bestehende Erkrankungen nicht gedeckt.
Was ist der Unterschied zwischen einer Reisekrankenversicherung und einer IPMI für Peru?
Eine Reisekrankenversicherung ist für kurzfristige Aufenthalte bis max. 365 Tage ausgelegt und deckt nur Notfallbehandlungen ab – keine chronischen Erkrankungen, keine Vorsorge, keine Zahnbehandlung, keinen geplanten Rücktransport. Eine IPMI (International Private Medical Insurance) ist für Personen konzipiert, die Peru als dauerhaften Wohn- oder Arbeitsort nutzen. Sie bietet vollständigen ambulanten und stationären Schutz, Vorsorge, optionale Zahnleistungen und weltweiten Notfallschutz inklusive Rücktransport.
Warum sollte ich nicht direkt einen IPMI-Antrag stellen, ohne vorher eine anonyme Voranfrage zu machen?
Wer mit Vorerkrankungen direkt einen Antrag stellt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherer). Dieser Eintrag kann zukünftige Anträge bei anderen Versicherern erheblich erschweren. Eine anonyme Risikovoranfrage über einen spezialisierten Makler zeigt vorab, welche Anbieter zu welchen Konditionen versicherungswillig sind – ohne dass offizielle Anträge gestellt werden und ohne HIS-Risiko.
Ist die Krankenversorgung in ganz Peru gleich gut?
Nein – die Versorgungsqualität variiert erheblich zwischen Stadt und Land. In Lima, Arequipa und Cusco gibt es gut ausgestattete Privatkliniken mit internationalem Standard. In ländlichen Regionen und im Amazonasbecken ist medizinische Notfallversorgung oft nicht zeitnah erreichbar. Ein medizinischer Rücktransport in die nächste geeignete Klinik oder zurück nach Deutschland kann ohne Versicherungsschutz über 50.000 Euro kosten – weswegen eine IPMI mit Rücktransportleistung für Peru besonders wichtig ist.
Welche Leistungen sollte eine gute IPMI für Peru mindestens abdecken?
Empfehlenswert sind: eine Deckungssumme von mindestens 1 Million Euro, vollständiger stationärer und ambulanter Schutz, ein medizinischer Rücktransport nach Deutschland, Einschluss von Vorerkrankungen nach FMU oder Moratorium, Selbstbehalt-Optionen zur Prämienreduktion sowie die Anerkennung von Peru als Wohnortland (nicht nur Reiseland). Zahnleistungen und Schwangerschaftsschutz sind je nach Lebenssituation sinnvolle Zusatzmodule.

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DSGVO-sicherUngebundenKostenfrei & unverbindlich

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Anonyme Risikovoranfrage, Anbietervergleich über 12 IPMI-Tarife und persönliche Antragsbegleitung – auch bei Vorerkrankungen. Kein Verkaufsdruck, zertifizierter Versicherungsmakler §34d GewO.

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