Bei leichten oder ausgeheilten Vorerkrankungen nehmen viele Anbieter ohne Aufpreis auf. Chronische, aber stabile Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Asthma führen häufig zu einem Risikozuschlag – die Erkrankung bleibt mitversichert, der Beitrag steigt um einen festgelegten Prozentsatz.
Ein Leistungsausschluss bedeutet: Die Vorerkrankung selbst ist nicht gedeckt, alle anderen Leistungen bleiben erhalten. Für viele Erkrankungen ist das akzeptabel – besonders wenn Behandlungen gut in Deutschland planbar sind und der Botswana-Schutz für alles Übrige gilt.
Welches Szenario zutrifft, lässt sich nur durch eine individuelle Risikoprüfung klären. Eine pauschale Einschätzung ohne Kenntnis des genauen Gesundheitszustands ist nicht seriös möglich.
- Standardaufnahme: bei leichten oder ausgeheilten Erkrankungen
- Risikozuschlag: chronisch-stabile Erkrankungen (z. B. Hypertonie, Asthma)
- Leistungsausschluss: Erkrankung ausgeschlossen, restlicher Schutz vollständig
- Ablehnung: nur bei schwerwiegenden oder instabilen Erkrankungen