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Simbabwe: Was eine IPMI wirklich kostet – und warum Sie sie brauchen

Private Kliniken rechnen in US-Dollar ab, das öffentliche System ist für Expats keine Option, und die deutsche GKV endet an der EU-Grenze. Wer ohne spezialisierte internationale Krankenversicherung nach Simbabwe geht, trägt ein fünfstelliges Risiko vollständig selbst.

  • 5.000–20.000 $ Medivac nach Südafrika
  • ab 80 € IPMI monatlich (unter 35)
  • 0 € GKV-Leistung in Simbabwe
André Disselkamp
Autor & ExperteAndré Disselkamp
Co-Founder & IKV-Spezialist · Insurancy · DVA-zertifiziert
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Co-Founder Insurancy. Seit 2021 spezialisiert auf internationale Krankenversicherung — von Digital Nomads über Auswanderer bis Ruhestand im Ausland. Vermittelt unabhängig zwischen Genki, BDAE, Cigna, Morgan Price und 8+ weiteren IPMI-Anbietern.
IKV-SpezialistExpat-VersicherungDVA-zertifiziertIHK Vermittler
Auf einen Blick

Das Wichtigste in Kürze

  • GKV zahlt in Simbabwe nichts. Außerhalb der EU übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich keine Behandlungskosten – weder ambulant noch stationär. Wer auswandert, verliert oft sogar die Mitgliedschaft vollständig.
  • Private Kliniken verlangen Vorkasse in USD. Ohne gesicherte Versicherungszusage oder Bargeld riskieren Expats, von privaten Einrichtungen abgewiesen zu werden – das ist in Harare gängige Praxis, keine Ausnahme.
  • Evakuierung ist Pflicht, keine Kür. Komplexe Eingriffe werden routinemäßig nach Johannesburg verlegt. Ein Medivac-Flug kostet bis zu 20.000 USD – dieser Baustein muss im Tarif enthalten sein. Mehr dazu unter Krankenversicherung ohne staatliches Gesundheitssystem.
  • Vorerkrankungen sind kein Ausschlusskriterium. Über eine anonyme Risikovoranfrage lassen sich Konditionen ermitteln, bevor ein formaler Antrag gestellt wird – ohne HIS-Pool-Eintrag, ohne Folgeschäden. Das gilt besonders für Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung.
  • Tropenkrankheiten brauchen expliziten Einschluss. Malaria ist in Teilen Simbabwes endemisch. Viele Standardpolicen enthalten Ausschlussklauseln für Tropenkrankheiten – prüfen Sie diesen Punkt vor Abschluss zwingend.
Mit KI zusammenfassen
MEDIZINISCHE KOSTEN IN SIMBABWE

Was Behandlungen in privaten Kliniken wirklich kosten

Private Einrichtungen in Harare rechnen in US-Dollar zu internationalen Preisen – diese Richtwerte zeigen das reale Kostenrisiko für Expats.

30–80 $
Ambulanter ArztbesuchAllgemeinmedizinische Konsultation in einer Privatpraxis in Harare – bereits ohne Diagnostik oder Medikamente.
300–800 $
Stationär pro TagTagespauschale auf einer Privatstation; ohne Operationskosten, Anästhesie oder Intensivpflege.
3.000–8.000 $
AppendektomieBlinddarmentfernung als typisches Notfall-Szenario – inklusive OP, Narkose und kurzem stationären Aufenthalt.
bis 20.000 $
Medivac nach SüdafrikaMedizinische Evakuierung nach Johannesburg für komplexe Eingriffe, die in Simbabwe nicht durchführbar sind.
100–300 $
Malaria-BehandlungAmbulante Behandlung einer unkomplizierten Malaria – bei Komplikationen oder stationärer Aufnahme deutlich höher.
50–150 $
BlutuntersuchungStandard-Laborprofil; Spezialanalysen und Tropenkrankheits-Diagnostik kosten entsprechend mehr.
Kein Bargeld, kein Zutritt
Private Kliniken in Harare und Bulawayo verlangen vor Behandlungsbeginn eine gesicherte Zahlungsgarantie. Wer keine Police mit Direktabrechnung vorweisen kann, muss in bar zahlen – in USD. Der Zimbabwe Gold (ZiG) wird von den meisten privaten Einrichtungen für Ausländer nicht akzeptiert. Eine IPMI mit Direktabrechnungsoption ist deshalb kein Komfortmerkmal, sondern Zugangsbedingung zur Versorgung.
GESUNDHEITSVERSORGUNG VOR ORT

Simbabwes Gesundheitssystem: Was Expats wirklich erwartet

Ein realistischer Blick auf öffentliche und private Strukturen, Qualitätsunterschiede und die wichtigsten Krankheitsrisiken.

Öffentlich vs. privat: Wo Expats tatsächlich versorgt werden

Staatliche Krankenhäuser sind vorhanden – aber für Expats keine realistische Option.

Das öffentliche Gesundheitssystem Simbabwes leidet unter chronischer Unterfinanzierung, Personalmangel und fehlender medizinischer Ausstattung. Staatliche Einrichtungen wie das Parirenyatwa Group of Hospitals in Harare entsprechen nicht dem Standard, den westliche Expats aus ihren Heimatländern kennen. Medikamente sind häufig nicht vorrätig, Wartezeiten erheblich, hygienische Bedingungen teils problematisch.

Für Ausländer sind private Kliniken die einzig realistische Option. In Harare und Bulawayo gibt es eine Handvoll privater Einrichtungen – darunter die Avenues Clinic in Harare –, die international anerkannte Standards bieten. Diese Häuser arbeiten auf Zahlungsbasis: Ohne gesicherte Versicherungszusage oder Barmittel in USD riskiert man, abgewiesen zu werden.

Komplexe Eingriffe: Wenn Simbabwe an seine Grenzen stößt

Herzoperationen, Onkologie, Neurochirurgie – alles wird nach Johannesburg verlegt.

Innerhalb der privaten Versorgungsstruktur gibt es deutliche Qualitätsgrenzen. Einfache ambulante Behandlungen, Blutuntersuchungen und Standardmedikamente sind in Harare zuverlässig verfügbar. Komplexere Eingriffe – Herzoperationen, onkologische Behandlungen, neurochirurgische Eingriffe – werden routinemäßig nach Südafrika, insbesondere nach Johannesburg, verlegt.

Das bedeutet für die Versicherungswahl: Eine IPMI für Simbabwe muss nicht nur lokale Behandlungen abdecken, sondern zwingend medizinische Evakuierungen und Behandlungen in Drittländern einschließen. Wer diesen Baustein weglässt, hat im Ernstfall eine Versicherung, die an der entscheidenden Stelle nicht greift.

Tropenkrankheiten und Impfschutz als Versicherungsrelevanz

Malaria ist endemisch – und manche Policen schließen Tropenkrankheiten aus.

Malaria ist in großen Teilen Simbabwes endemisch, insbesondere in den Tieflagen und entlang des Sambesi. Typhus, Hepatitis A und B sowie Tollwut sind weitere relevante Risiken. Das Auswärtige Amt empfiehlt zudem eine Meningokokken-Impfung für bestimmte Reiseregionen.

Diese Erkrankungen sind direkt versicherungsrelevant: Viele Standardpolicen enthalten Ausschlussklauseln für Tropenkrankheiten oder leisten nur eingeschränkt. Prüfen Sie vor Abschluss explizit, ob Malaria, Typhus und verwandte Erkrankungen vollständig im Leistungsumfang enthalten sind.

  • Malaria: endemisch in Tieflagen und Sambesi-Region – prophylaktische Medikamente und Behandlung müssen gedeckt sein
  • Typhus und Hepatitis A/B: Impfung empfohlen, Behandlungskosten sollten im Tarif enthalten sein
  • Tollwut: Postexpositionsprophylaxe ist teuer und zeitkritisch – Direktabrechnung entscheidend
  • Meningokokken: für bestimmte Regionen und Reisemuster relevant

Medikamente: Verfügbarkeit und Kosten für Expats

Spezialpräparate für chronische Erkrankungen fehlen oft – und müssen importiert werden.

Grundlegende Arzneimittel sind in Harare und Bulawayo in Privatapotheken erhältlich, häufig jedoch zu deutlich höheren Preisen als in Deutschland. Spezialpräparate – etwa für chronische Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder Herz-Kreislauf-Leiden – sind lokal oft nicht verfügbar und müssen importiert werden.

Eine gute internationale Krankenversicherung sollte die Kostenübernahme für verschriebene Medikamente explizit regeln, einschließlich einer Notfallversorgung bei Lieferengpässen. Dieser Punkt ist besonders relevant für Personen mit chronischen Erkrankungen, die dauerhaft auf bestimmte Präparate angewiesen sind.

VERSICHERUNGSOPTIONEN IM VERGLEICH

GKV und Reisepolicen vs. internationale Krankenversicherung

Warum die naheliegenden Alternativen in Simbabwe scheitern – und was eine IPMI wirklich anders macht.

GKV / Reisepolice

Für Urlauber – nicht für Expats in Simbabwe
  • GeltungsbereichKein Schutz außerhalb EU/Vertragsstaaten; Simbabwe ist nicht abgedeckt
  • Leistung bei stationärer BehandlungGKV: keine Leistung; Reisepolice: nur Notfälle bis max. 90 Tage
  • Medizinische EvakuierungReisepolicen leisten oft nur eingeschränkt oder gar nicht bei Langzeitaufenthalten
  • TropenkrankheitenHäufig explizit ausgeschlossen oder nur mit starken Einschränkungen gedeckt
  • VorerkrankungenVorerkrankungen standardmäßig ausgeschlossen bei Reisepolicen
  • Laufzeit für AuswandererReisepolicen typischerweise auf 42–90 Tage begrenzt; kein Dauerversicherungsschutz

IPMI – Internationale Krankenversicherung

Speziell für Expats und Auswanderer konzipiert
  • GeltungsbereichWeltweiter Schutz inkl. Simbabwe, Südafrika und Drittländer für Evakuierungen
  • Leistung bei stationärer BehandlungVollständige Deckung stationärer Behandlungen in privaten Kliniken vor Ort
  • Medizinische EvakuierungMedizinische Evakuierung und Repatriierung explizit eingeschlossen
  • TropenkrankheitenTropenkrankheiten bei guten Tarifen vollständig gedeckt – explizit prüfen
  • VorerkrankungenFMU oder Moratorium-Verfahren ermöglichen Aufnahme trotz Vorerkrankungen
  • Laufzeit für AuswandererDauerhafter Versicherungsschutz ohne Laufzeitbegrenzung – auch für Auswanderer
LEISTUNGSUMFANG

Diese Bausteine muss eine gute IPMI für Simbabwe enthalten

Nicht jede Police ist gleich – diese Leistungsbereiche sind für den Aufenthalt in Simbabwe unverzichtbar.

  • Ambulante und stationäre BehandlungArztbesuche, Diagnostik, Operationen und Krankenhausaufenthalte in privaten Einrichtungen vor Ort – Basisleistung ohne Abstriche.
  • Medizinische EvakuierungMedivac nach Johannesburg kostet bis zu 20.000 USD. Dieser Baustein ist Pflicht, nicht Option – ohne ihn ist die Police unvollständig. Prüfen Sie dazu die Internationale Krankenversicherung im Vergleich.
  • Tropenkrankheiten explizit gedecktMalaria, Typhus und verwandte Erkrankungen müssen namentlich eingeschlossen sein. Standardpolicen enthalten hier häufig Ausschlüsse.
  • Direktabrechnung in USDKliniken in Simbabwe verlangen USD. Eine Police, die nur in Euro erstattet und lange Bearbeitungszeiten hat, ist im Alltag oft unzureichend. Anbieter wie PassportCard bieten hier Direktzahlungslösungen.
  • Medikamente und ImportbedarfKostenübernahme für verschriebene Arzneimittel, auch wenn Spezialpräparate importiert werden müssen – relevant für chronisch Erkrankte.
  • Mutterschaft und GeburtFür Familien unverzichtbar: Geburten in privaten Kliniken sind teuer, öffentliche Einrichtungen für diese Situation oft unzureichend.
  • Zahnbehandlung (Notfall)Zumindest Schmerz- und Notfallbehandlungen sollten abgedeckt sein – Zahnnotfälle sind in jedem Lebensalter möglich.
  • Repatriierung im TodesfallÜberführungskosten aus Simbabwe sind erheblich. Dieser Baustein gehört zu einer vollständigen IPMI-Police dazu.
UNDERWRITING-VERFAHREN IM VERGLEICH

FMU oder Moratorium: Welches Verfahren passt bei Vorerkrankungen?

Versicherer handhaben Vorerkrankungen grundlegend unterschiedlich. Das Verfahren bestimmt, wie viel Schutz Sie wirklich erhalten.

FMU – Full Medical Underwriting

Vollständige Offenlegung, maximale Klarheit
  • GesundheitsprüfungVollständiger Fragebogen: alle Vorerkrankungen werden offengelegt
  • EntscheidungszeitpunktVersicherer entscheidet sofort und verbindlich vor Vertragsabschluss
  • Vorerkrankungen im SchutzAufnahme mit Ausschluss, Zuschlag oder vollständig möglich – oft nach Ausheilung aufhebbar
  • AblehnungsrisikoAblehnung möglich – deshalb anonyme Risikovoranfrage vor dem Antrag zwingend
  • PlanungssicherheitVolle Klarheit über Konditionen vor Vertragsabschluss – keine Überraschungen im Leistungsfall
  • HIS-Pool-RisikoFormaler Antrag erst nach anonymer Voranfrage – kein HIS-Eintrag bei richtigem Vorgehen

Moratorium-Underwriting

Kein Fragebogen – aber eine Wartezeit
  • GesundheitsprüfungKein Fragebogen: Vorerkrankungen werden nicht aktiv offengelegt
  • EntscheidungszeitpunktAusschlüsse gelten automatisch für 5-Jahres-Vorgeschichte – Entscheidung erst im Leistungsfall
  • Vorerkrankungen im SchutzErkrankungen aus 5 Jahren vor Abschluss für 2 Jahre ausgeschlossen – danach bei Beschwerdefreiheit gedeckt
  • AblehnungsrisikoKeine formale Ablehnung, da kein Antrag auf Aufnahme einer bestimmten Erkrankung gestellt wird
  • PlanungssicherheitUnsicherheit bleibt: ob eine Erkrankung wirklich gedeckt ist, zeigt sich erst im Leistungsfall
  • HIS-Pool-RisikoKein formaler Antrag, daher kein HIS-Eintrag – aber auch kein Schutz für aktive chronische Erkrankungen
HIS-Pool: Jede Ablehnung hinterlässt Spuren
Wer bei mehreren Versicherern direkt einen Antrag stellt und abgelehnt wird, riskiert einen Eintrag im HIS-Pool (Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft). Dieser Datensatz ist für andere Versicherer einsehbar und kann künftige Anträge erheblich erschweren oder verteuern. Die Lösung: Anonyme Risikovoranfrage vor dem ersten formalen Antrag. Kein Name, kein Antrag, kein Eintrag – aber volle Klarheit über Konditionen und Chancen bei allen relevanten Anbietern. Besonders wichtig ist das bei Vorerkrankungen in der internationalen Krankenversicherung.
SO FUNKTIONIERT DIE BERATUNG

Von der ersten Frage zur passenden Police in fünf Schritten

Der strukturierte Weg zu einer internationalen Krankenversicherung für Simbabwe – besonders wenn Vorerkrankungen im Spiel sind.

  1. 1
    BedarfsanalyseSchritt 1

    Was brauche ich wirklich? Welche Leistungen sind für meinen Lebensstil und meine Gesundheitssituation in Simbabwe unverzichtbar? Evakuierungsschutz, Tropenkrankheiten, Mutterschaft – die Analyse legt die Grundlage für alle folgenden Schritte.

  2. 2
    Anonyme RisikovoranfrageSchritt 2

    Bei allen relevanten Anbietern wird anonym und ohne Namensnennung angefragt, zu welchen Konditionen eine bestimmte Vorerkrankung versichert werden kann. Kein HIS-Eintrag, keine negativen Folgen – nur belastbare Informationen.

  3. 3
    Marktbreiter TarifvergleichSchritt 3

    Nicht nur die bekanntesten Anbieter, sondern alle relevanten IPMI-Anbieter im Markt werden verglichen. Das Ergebnis: nicht das meistvermarktete Produkt, sondern das passende.

  4. 4
    Persönliche AntragsbegleitungSchritt 4

    Kein Algorithmus, sondern ein erfahrener Berater begleitet den Antragsprozess. Formulierungen, Nachweise, Fristen – gerade bei Vorerkrankungen macht das den Unterschied zwischen Annahme und Ablehnung.

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    Nachbetreuung nach VertragsabschlussSchritt 5

    Auch nach Abschluss stehen Experten bei Fragen, Leistungsfällen und notwendigen Anpassungen zur Verfügung – etwa wenn sich die Lebenssituation in Simbabwe ändert oder neue Diagnosen auftreten.

ANBIETER-ÜBERBLICK

Relevante IPMI-Anbieter für Simbabwe im Überblick

Diese Anbieter bieten internationale Krankenversicherungen an, die für einen Aufenthalt in Simbabwe geeignet sind. Die passende Police hängt von Ihrer individuellen Situation ab.

Cigna Global
Globale IPMI-Deckung mit direkter Klinikabrechnung weltweit – auch in Afrika.
ZielgruppeExpats und Auswanderer weltweit
ab/Monatab 120 €
Details →
April International
Spezialist für Auswanderer mit modularem Tarifaufbau und EU-Sitz.
ZielgruppeAuswanderer aus Deutschland und Europa
ab/Monatab 90 €
Details →
BDAE
Abdeckung von Vorerkrankungen möglich; Heimatlandbesuche und Expat-Leistungen inklusive.
ZielgruppeEntsandte Mitarbeiter und individuelle Expats
ab/Monatab 85 €
Details →
PassportCard
Direkte Kostenübernahme via Karte – kein Vorauslegen, kein Bürokratie-Aufwand.
ZielgruppeExpats die Direktzahlung statt Erstattung bevorzugen
ab/Monatab ca. 98 €
Details →
Allianz Care
Weltmarken-Standard mit starkem USA-Netzwerk, verlässliche Leistungsabwicklung.
ZielgruppeExpats in USA und kostenintensiven Ländern
ab/Monatab ca. 140 €
Details →
Foyer Global Health
Luxemburger IPMI-Versicherer, starke Leistungen im stationären Bereich.
ZielgruppeExpats und Familien mit Anspruch auf Premium-Versorgung
ab/Monatab ca. 150 €
Details →
Freedom Health
Langzeit-Tarif mit Altersrückstellungen, lebenslang kalkuliert.
ZielgruppeSenioren 55+, dauerhaft im Ausland Lebende
ab/Monatab ca. 210 €
Details →
Genki
App-first, monatlich kündbar, kein fester Wohnsitz nötig.
ZielgruppeDigital Nomads, Grenzgänger mit flexibler Basis
ab/Monatab ca. 79 €
Details →
MAWISTA
Kurzzeit- und Schengen-ready, einfacher Abschluss ab 1 Monat.
ZielgruppeStudierende, Au-pairs, Praktikanten, Sprachaufenthalte
ab/Monatab ca. 55 €
Details →
Morgan Price
Britischer IPMI-Anbieter, hohe stationäre Deckungssummen.
ZielgruppeFamilien, Langzeit-Auslandsaufenthalte
ab/Monatab ca. 145 €
Details →
HÄUFIGE FRAGEN

Internationale Krankenversicherung Simbabwe: Ihre Fragen beantwortet

Kann ich meine deutsche gesetzliche Krankenversicherung nach Simbabwe mitnehmen?
Nein. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) leistet außerhalb der EU und einiger Vertragsstaaten grundsätzlich nicht. Simbabwe ist nicht abgedeckt. Wer seinen Wohnsitz nach Simbabwe verlegt, verliert in der Regel auch die Mitgliedschaft in der GKV vollständig, da die Versicherungspflicht an den deutschen Wohnsitz geknüpft ist. Eine freiwillige Weiterversicherung in der GKV bedeutet Beitragszahlungen ohne Leistungsanspruch im Aufenthaltsland – doppelt nachteilig.
Welche Kosten fallen für einen Krankenhausaufenthalt in Simbabwe an?
Private Kliniken in Harare – die einzig realistische Option für Expats – berechnen 300 bis 800 USD pro stationärem Tag auf einer Privatstation, ohne Operationskosten. Eine Appendektomie kann 3.000 bis 8.000 USD kosten, eine medizinische Evakuierung nach Johannesburg bis zu 20.000 USD. Alle Abrechnungen erfolgen in US-Dollar – der Zimbabwe Gold (ZiG) wird von privaten Einrichtungen für Ausländer meist nicht akzeptiert.
Ist eine medizinische Evakuierung nach Südafrika wirklich notwendig?
Für komplexe Eingriffe ja. Herzoperationen, onkologische Behandlungen und neurochirurgische Eingriffe werden in Simbabwe routinemäßig nach Johannesburg verlegt, da die lokalen Kapazitäten nicht ausreichen. Eine IPMI ohne Evakuierungsbaustein ist für den Aufenthalt in Simbabwe unvollständig. Die Kosten eines Medivac-Flugs liegen bei 5.000 bis 20.000 USD.
Was bedeutet eine anonyme Risikovoranfrage und warum ist sie wichtig?
Bei einer anonymen Risikovoranfrage wird – ohne Namensnennung und ohne formalen Antrag – bei mehreren Versicherern angefragt, zu welchen Konditionen eine bestimmte Vorerkrankung versichert werden kann. Das Ergebnis: Sie kennen die wahrscheinlichen Konditionen, bevor Sie einen Antrag stellen. Entscheidend ist, dass keine formale Ablehnung entsteht und damit kein Eintrag im HIS-Pool, der künftige Anträge bei anderen Versicherern erschweren würde. Erst wenn ein geeignetes Angebot vorliegt, wird der eigentliche Antrag gestellt.
Werden Tropenkrankheiten wie Malaria von internationalen Krankenversicherungen gedeckt?
Nicht automatisch. Manche Standardpolicen enthalten explizite Ausschlussklauseln für Tropenkrankheiten oder leisten nur eingeschränkt. Da Malaria in Teilen Simbabwes endemisch ist, muss dieser Punkt beim Tarifvergleich explizit geprüft werden. Eine hochwertige IPMI schließt Malaria, Typhus und verwandte Erkrankungen vollständig ein. Prüfen Sie das Leistungsverzeichnis Ihres Wunschtarifs auf entsprechende Ausschlussklauseln.
Was kostet eine internationale Krankenversicherung für Simbabwe monatlich?
Die Prämie hängt von Alter, Selbstbehalt, Leistungsumfang und geografischer Deckung ab. Basistarife beginnen für Personen unter 35 Jahren bei rund 80 Euro monatlich, Premiumtarife liegen ab etwa 260 Euro. Ein höherer Selbstbehalt (500 bis 2.000 USD pro Jahr) senkt die Prämie erheblich. Für Simbabwe empfiehlt sich mindestens ein mittlerer Tarif mit ambulanter Versorgung, Evakuierungsschutz und expliziter Tropenkrankheitendeckung.
Kann ich trotz einer chronischen Erkrankung eine internationale Krankenversicherung für Simbabwe abschließen?
In den meisten Fällen ja. Über Full Medical Underwriting (FMU) entscheidet der Versicherer individuell: vollständige Aufnahme, Aufnahme mit Ausschluss der betreffenden Erkrankung oder Aufnahme mit Risikozuschlag sind mögliche Ergebnisse. Ausschlüsse können nach mehreren beschwerdefreien Jahren oft wieder aufgehoben werden. Der entscheidende erste Schritt ist immer eine anonyme Risikovoranfrage, um Optionen und Konditionen zu kennen, bevor ein formaler Antrag mit möglichen HIS-Folgen gestellt wird.
Reicht eine klassische Auslandsreisekrankenversicherung für einen längeren Aufenthalt in Simbabwe?
Nein. Eine klassische Reisekrankenversicherung ist für Urlauber konzipiert und auf 42 bis maximal 90 Tage ausgelegt. Wer dauerhaft in Simbabwe lebt, kann sich damit nicht versichern. Hinzu kommt: Reisepolicen schließen Vorerkrankungen standardmäßig aus und leisten bei Tropenkrankheiten oft eingeschränkt. Sie sind ein anderes Produkt für einen anderen Bedarf. Die Verwechslung von Reiseschutz und Expat-IPMI gehört zu den häufigsten und teuersten Fehlern beim Auswandern.
FAZIT

Ohne IPMI in Simbabwe ist ein fünfstelliges Kostenrisiko die Realität.

1
Das öffentliche Gesundheitssystem ist für Expats keine Optionprivate Kliniken rechnen in USD und verlangen Vorkasse.
2
Medizinische Evakuierungen nach Südafrika kosten bis zu 20.000 USD und sind bei komplexen Erkrankungen Routine.
3
Vorerkrankungen sind kein Ausschlusskriterium, wenn der Weg über eine anonyme Risikovoranfrage beschritten wird.
4
GKV und Reisepolicen schützen in Simbabwe weder dauerhaft noch vollständigeine spezialisierte IPMI ist die einzige belastbare Lösung.

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